Reichsbahndirektion Cottbus
Zeittafel:  Errichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen
 Streckeneröffnungen  Elektrifizierungen  Streckenstillegungen  Bedeutende Bauten  Präsidenten

05.10.1945   Errichtung einer Reichsbahndirektion Cottbus mit 1.153,868 Strecken-km durch Befehl Nr. 75 vom 26.09.1945 der Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) – Sitz ist das 1938 gebaute Stabsgebäude der Wehrmacht in der Schillerstraße 21/22 – Cottbus,
       
   

Bildung der RBD Cottbus ...

  • aus den Resten der RBD Breslau mit den Bw Görlitz und Schlauroth,
       
    Görlitz-Moys – Görlitz,
       
    Hagenwerder – Görlitz mit 8,97 km,
     
  • aus den Resten der RBD Osten einschließlich dem Bw Guben,
        Cottbus – Guben,
        Forst (Lausitz) – Guben,
       
    Guben – Fürstenberg (Oder) ausschl.,
       
    Grunow ausschl. – Cottbus
   
  • aus den östlichen Teilen der RBD Halle mit den Bw Cottbus, Doberlug-Kirchhain, Elsterwerda, Forst, Hoyerswerda, Lübbenau
    und   Senftenberg,

     
  • aus dem nordöstlichen Teil der RBD Dresden mit den Strecken Elsterwerda-Biehla – Ruhland – Hoyerswerda – Horka
    und Priestewitz – Dresden – Arnsdorf (b Dresden) mit den Bw Kamenz, Löbau und Zittau sowie
     
  • aus dem 25 km langen Streckenabschnitt Oderin – Zeesen bei Königs Wusterhausen von der RBD Berlin
     
    Gliederung der RBD Cottbus

Betriebsämter (Ba)   Cottbus, Hoyerswerda und Finsterwalde (NL)
Maschinenämter (Ma)   Cottbus und Senftenberg
Verkehrsämter (Va)   Cottbus und Senftenberg
Bahnmeistereien (Bm)   Baruth (Mark), Beutersitz, Calau (NL), Doberlug-Kirchhain 1+2, Finsterwalde, Forst (Lausitz), Fürstenberg (Oder), Guben, Görlitz, Großenhain, Großräschen, Hohenbocka, Hoyerswerda 1+2, Kamenz (Sachs), Klinge, Klitten, Königsbrück, Lieberose, Mückenberg, Müllrose, Neupetershain, Niesky, Ortrand, Peitz Ost, Radibor (Sachs), Rietschen, Ruhland, Senftenberg 1+2, Spremberg, Straßgräbchen, Uckro, Weißwasser (OL) und Wellmitz


Unterstellungen der Maschinenämter (MA)

Cottbus  

• Bw Cottbus         mit Bahnbetriebswagenwerk Cottbus

• Bw Finsterwalde (Niederlausitz)
   – Lokbf Doberlug-Kirchhain

• Bw Forst (Lausitz)
   – Lokbf Weißwasser

• Bw Guben
• Bw Lübbenau

 

Senftenberg   • Bw Elsterwerda
• Bw Hoyerswerda
   – Lokbf Wehrkirch (späteres Horka)

• Bw Kamenz
• Bw Senftenberg
   – Lokbf Neupetershain
   – Lokbf Ruhland
 

Unterstellungen der einzelnen Betriebsämter (BA)
 
Cottbus   • Bm Forst (Lausitz)
• Bm Fürstenberg (Oder)
• Bm Guben
• Bm Klinge
• Bm Lieberose
• Bm Müllrose
• Bm Peitz Ost
• Bm Spremberg
• Bm Weißwasser (OL)
• Bm Wellnitz
 
Hoyerswerda   • Bm Görlitz
• Bm Hohenbocka
• Bm Hoyerswerda 1
• Bm Hoyerswerda 2
• Bm Kamenz
• Bm Klitten
• Bm Königsbrück
• Bm Mückenberg
• Bm Niesky
• Bm Radibor (Sachs)
• Bm Rietschen
Finsterwalde (NL)   • Bm Baruth (Mark)
• Bm Beutersitz
• Bm Calau (NL)
• Bm Doberlug-Kirchhain 1
• Bm Doberlug-Kirchhain 2
• Bm Finsterwalde (NL)
• Bm Großräschen
• Bm Großenhain
• Bm Mückenberg
• Bm Neupeterhain
• Bm Ortrand
• Bm Senftenberg 1
• Bm Senftenberg 2
• Bm Uckro
 
     


Unterstellungen der einzelnen Verkehrsämter (VA)
 
Cottbus   • Bfk Cottbus
• GA Cottbus
• GA Doberlug-Kirchhain
• GA Finsterwalde (Niederlaus)
• GA Forst (Lausitz)
• GA Guben
• GA Weißwasser (Oberlaus)
• Fka Cottbus
• Fka Forst (Lausitz)
 
Senftenberg • GA Hoyerswerda
• GA Kamenz
• GA Senftenberg
     
01.11.1945   Aufnahme der vollen Geschäftstätigkeit
01.04.1946   Übernahme der Strecke Doberlug-Kirchhain – Falkenberg (Elster) ausschl. von der RBD Halle,
Auf Anordnung der Alliierten Verdoppelung der Fahrpreise, um den Reisevekehr (Flüchtlingsströme, Hamsterfahrten usw.) auf einen zu bewältigenden Umfang zu verringern,
Auflösung der sieben Betriebs- (BA), Maschinen- (MA) und Verkehrsämter (VA) und Übergang in die zwei neugeschaffene Reichsbahnämter Rba Cottbus und Rba Senftenberg
1947   Umbenennung des Bf Spreefurt in Bf Uhyst (Spree)
01.12.1947   Abgabe der Strecken Bautzen ausschl. – Zescha und Radibor (Sachs) – Weißenberg – Löbau (Sachs) an die RBD Dresden
01.04.1949  

Übernahme der Verwaltung und Nutznießung folgender Klein- und Privatbahnen mit deren Bahnbetriebswerken und Lokbahnhöfen auf Anordnung der Deutschen Wirtschaftskommission – Generaldirektion Reichsbahn vom 09.03.1949

  • Dahme-Uckroer Eisenbahn AG,
  • Kleinbahn Horka-Priebuser Eisenbahn AG,
  • Lübben-Cottbuser Kreisbahnen (Spreewaldbahn) – Erhebung des Spreewaldbahn-Lokbf Straupitz zum selbständigen Bahnbetriebswerk
  • Niederlausitzer Eisenbahn AG,
  • Zeißholzbahn
     
05.05.1949   Übernahme der Strecke Elsterwerda – Falkenberg (Elster) ausschl. von der RBD Halle
01.01.1950   Umwandlung der WAbt. Schlauroth des Bw Görlitz zum selbständigen RAW Schlauroth
01.11.1950   Umwandlung des Bw Finsterwalde (Niederlausitz) in eine Lokbf des Bw Senftenberg,
Wechsel des Lokbf Doberlug-Kirchhain vom Bw Finsterwalde zum Bw Elsterwerda
15.12.1950   Umbenennung des Bf Buchholz (Niederschles) in Bf Buchholz (Kr Niesky)
01.01.1951   Übernahme der Gräflich von Arnimschen Kleinbahn Muskau  [spätere Waldeisenbahn Muskau (WEM)]
 
29.05.1951   Firmierung fortan als Rbd Cottbus – gemäß Schreiben 134 V 16 1294/51 der Generaldirektion Berlin an alle Abteilungen und Direktionen der DDR
01.10.1953   Umwandlung des Bw Forst (Lausitz) in ein Lokbf des Bw Cottbus – Unterstellung des Lokbf Weißwasser ebenfalls dem Bw Cottbus,
Das Bahnbetriebswagenwerk (Bww) Cottbus wird dem Bw Cottbus unterstellt
02.10.1953   Umwandlung des Bw Löbau (Sachs) in ein Lokbf des Bw Bautzen
01.05.1954   Eröffnung der Pioniereisenbahn in Cottbus
23.05.1954   Umbenennung des Bf Schwarzkollm-Lautawerk in Bf Schwarzkollm
bis 30.09.1954   Einführung der Dispatcherleistungen bei der Reichsbahndirektion und den Reichsbahnämtern
01.01.1955   Übernahme der nordöstlichen Teile mit dem Rba Bautzen und dem Bw Bautzen von der Rbd Dresden
31.03.1955   Auflösung der bisherigen Bahnmeistereien
 
01.04.1955   Übernahme des Rba Bautzen mit den Bw Görlitz, Löbau (Sachs) und Zittau von der Rbd Dresden
Verschiebung der Rbd-Grenze zum Km 127,2 zwischen dem Bf Grunow (Niederlausitz) und Groß Briesen

Gliederung der Reichsbahndirektion Cottbus
Direktionssitz in der Schillerstraße 21/22, O-7500 Cottbus

 
Reichsbahnämter (Rba)   Bautzen, Cottbus und Senftenberg
Bahnmeistereien (Bm)   Bautzen, Bischofswerda, Calau (NL), Cottbus, Doberlug-Kirchhain, Elsterwerda, Görlitz, Guben, Hoyerswerda, Kamenz (Sachs), Lübben, Niesky, Ruhland, Senftenberg, Straupitz, Uckro, Weißwasser (OL) und Zittau
Brückenmeistereien (Brm)   Cottbus und Löbau (Sachs)
Hochbaumeistereien (Hbm)   Cottbus, Görlitz und Senftenberg
Oberbauwerk (Obw)   Guben



Rba Bautzen   • Bw Bautzen
   – Lokbf Bischofswerda
   – Lokbf Löbau (Sachs)

• Bw Görlitz
   – Lokbf Horka
   – Lokbf Rothenburg
   – Lokbf Weißwasser (OL)

• Bw Kamenz
   – Lokbf Königsbrück
 
Rba Cottbus   • Bw Cottbus
   – Lokbf Forst (Lausitz)
   – Lokbf Guben

• Bw Guben
• Bw Luckau
• Bw Lübbenau
   – Lokbf Dahme
   – Lokbf Herzberg (Elster)
 
Rba Senftenberg   • Bw Elsterwerda
   – Lokbf Doberlug-Kirchhain

• Bw Hoyerswerda

• Bw Senftenberg
   – Lokbf Finsterwalde (NL)
   – Lokbf Lübbenau
   – Lokbf Neupetershain
   – Lokbf Ruhland


03.06.1956   Umbezeichnung des Bf Lübbenau in Bf Lübbenau (Spreew)
06.11.1956   Eröffnung der Neubaustrecke Knappenrode – Spreewitz als Zufuhrbahn zum neuen Braunkohleveredlungsbetriebes Schwarze Pumpe
28.09.1958   Umbenennung von Lieberose Staatsbf in Bf Jamlitz
03.01.1961   Namensänderung des Bf und Bw Guben in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben, Bf Groß Breesen in Bf Wilhelm-Pieck-Stadt Nord und
Bbf Kalteborn in Bf Wilhelm-Pieck-Stadt Süd
1963   Umbezeichnung der Lokbahnhöfe (Lokbf) in Lokeinsatzstellen bzw. Triebfahrzeugeinsatzstellen (TE)
29.09.1963   Der Bf Muskau erhält den Namenszusatz »Bad« vorangestellt
01.01.1965   Umwandlung des Bw Straupitz in eine Einsatzstelle des Bw Cottbus
1966   Auflösung der Einsatzstelle Forst (Lausitz) des Bw Cottbus
01.09.1967   Umwandlung des Bw Luckau in eine Einsatzstelle (Est) des Bw Cottbus – Unterstellung der Est Dahme und Herzberg (Elster) ebenfalls dem Bw Cottbus
01.01.1969   Auflösung des Bw Guben und anschließend dem Bw Cottbus als Einsatzstelle unterstellt
01.01.1970   Umwandlung des Bw Lübbenau in eine Einsatzstelle des Bw Senftenberg
05.10.1972   Raw Cottbus erhält den Namen »Hermann Matern«
06.04.1977   Eröffnung des Grenzübergangs Zittau – Hrádek [ehem. Grottau] (– Liberec [ehem. Reichenberg])
28.03.1978   Schließung des Bw Krauschwitz
 
07.09.1990   Schreiben des Generaldirektors der Deutschen Reichsbahn – Hans Klemm – an den Direktionspräsidenten Dr. Schumann und allen anderen Präsidenten über die bevorstehende territoriale Neugliederung der Reichsbahndirektionsbezirke und der bevorstehenden Auflösungen der Rbd Cottbus, Rbd Greifswald und Rbd Magdeburg.
Die Übergabe der Geschäfte ist in der Zeit vom 01.10. bis 13.10.1990 zu vollziehen, abzuschließen und das Protokoll über die
Bestätigungen der ordnungsgemäßen Übergabe bzw. Übernahme der beteiligten Reichsbahndirektionen dem Generaldirektor
der Deutschen Reichsbahn Hans Klemm vorzulegen.
 
01.10.1990   Auflösung der Rbd Cottbus nach fast 45-jährigen Bestehens und Aufteilung des größten Teils auf die Rbd Berlin und dem Reichsbahnamtsbezirk Bautzen mit den Bw Bautzen, Görlitz, Kamenz,und Zittau, dem Bww Löbau (Sachs), die Starkstrommeisterei Bautzen, die Hochbaumeisterei Görlitz, sowie die Bahnmeistereien Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Kamenz (Sachs) und Zittau an die Rbd Dresden.






Streckeneröffnungen
Die Streckenangaben beziehen sich nicht nur auf die Direktionszugehörigkeit bei Eröffnung, sondern auch auf eine teilweise zeitlich begrenzten und/oder nachträglichen Unterstellung dieser Eisenbahndirektion.
Die Eröffnungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da in der Vergangenheit nicht immer korrekt zwischen dem Tag der Eröffnungsfahrt und der Aufnahme des Regelbetriebes unterschieden wurde. In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen Betriebes angegeben.

Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1845 22.12.   (Arnsdorf b Dresden –) Rbd Grenze – Bischofswerda 13,54 km
1846 23.06.
01.09.
23.12.
  Bischofswerda – Bautzen,
Frankfurt (Oder) – Guben,
Bautzen – Löbau (Sachs)
19,03
48,5
21,67
km
km
km
1947 01.07.
26.08.
01.09.
22.09.
  Löbau i.Sachsen – ehem. Landesgrenze zu Sachsen bei Reichenbach,
Görlitz – neue Staatsgrenze (– Görlitz-Moys),
ehem. Landesgrenze zu Sachsen bei Reichenbach (Oberlausitz) – Görlitz,
Hennersdorf b Görlitz – Moys – Görlitz,
9,38
1,82
6,04
3,45

km
km
km
km
1848 10.06.   Zittau – Oberrodewitz – Niedercunnersdorf – Löbau 33,96 km
1859 01.12. Neißetalbahn Zittau – Staatsgrenze zur ČSSR – (Reichenberg/Liberec) 2,22 km
1866 13.09. Görlitzer Bahn (Königs Wusterhausen –) Rbd Grenze – Lübbenau – Cottbus   km
1867 31.12. Görlitzer Bahn Cottbus – Spremberg – Weißwasser (Oberlaus) – Horka – Görlitz 93,22 km
1870 20.04.   Cottbus – Sentenberg – Ruhland – Großenhain (Cottb Bf) 79,7 km
1871 15.08.
01.09.
01.10.
01.12.
Mandaubahn Großschönau (Sachs) – Staatsgrenze zur ČSSR (– Warnsdorf/Varnsdorf),
Guben – Peitz – Neuendorf (Niederlaus) – Cottbus,
Kamenz (Sachs) – Rbd Grenze bei Pulsnitz (– Arnsdorf b Dresden),
Cottbus – Calau – Dobrilugk – Rbd Grenze (– Falkenberg/Elster)
2,56
39,0
~ 11,8
km
km
km
km
1872 01.03.
15.10.
  Cottbus – Forst (Lausitz) – neue Staatsgrenze (– Sorau/Zary),
Weißwasser (Oberlaus) – Muskau
24,3
7,71
km
km
1873 01.11.   Ebersbach (Sachs) – Dürrhennersdorf – Löbau (Sachs) 14,87 km
1874 01.02.
01.06.
01.11.


Mandaubahn
Kamenz (Sachs) – Straßgräbchen-Bernsdorf – Hohenbocka,
Rbd Grenze – Elsterwerda – Hoyerswerda – Horka – neue Staatsgrenze (– Kohlfurt),
Seifhennersdorf – Eibau – Ebersbach (Sachs)
21,87

14,38
km
km
km
1875 01.05.
15.10.
15.10.
15.10.

Neißetalbahn
Neißetalbahn
Neißetalbahn
Ebersbach (Sachs) – Taubenheim (Spree) – Sohland,
Zittau – Hirschfelde – neue Staatsgrenze zu Polen (– Rohnau),
neue Staatsgrenze zu Polen – Rosenthal – neue Staatsgrenze zu Polen,
neue Staatsgrenze zu Polen – Hagenwerder
13,71
8,38
0,26
2,66

km
km
km
km
1876 17.06.
01.09.
31.12.
Dresdener Bahn
Mandaubahn
(Zossen –) Rbd Grenze – Ucro – Doberilugk – Elsterwerda – Rbd Grenze,
Seifhennersdorf – Staatsgrenze zur ČSSR (– Warnsdorf/Varnsdorf),
Cottbus – Grunow (Niederlaus) – Frankfurt (Oder)

1,81
83,2
km
km
km
1877 01.09.
01.09.
  Bautzen – Großpostwitz – Wilthen – Rbd Grenze (– Neustadt/Sachsen),
Sohland – Wilthen,
ca. 28
6,23
km
km
1879 15.10.   Oberodewitz – Eibau 6,65 km
1886 31.07.   Dahme – Ucro 12,6 km
1887 20.09.   Schipkau – Sallgast – Finsterwalde (Niederlaus) 51,1 km
1888 17.08.   Grunow (Niederlaus) – Beeskow 8,5 km
1890 20.10.
25.11.
03.12.
15.12.

Zittauer Schmalspurbahn

Zittauer Schmalspurbahn
Kamenz (Sachs) – Elstra,
Zittau Abzw. Neißebrücke – Bertsdorf – Oybin   [Schmalspur 750 mm],
Bautzen – Seidau – Radibor (Sachs) – Königswartha,
Bertsdorf – Kurort Jonsdorf   [Schmalspur 750 mm]
7,99
10,57
18,14
3,84
km
km
km
km
1891 01.09.   Weißwasser (Niederlaus) – Forst (Lausitz) 29,91 km
1893 08.05. Forster Stadtbahn Strecken im Forster Stadtgebiet 17,16 km
1895 01.08.   Löbau (Sachs) – Weißenberg (Sachs) 15,49 km
1897 20.12.   Ucro Süd – Luckau 8,1 km
1898 03.03.
15.03.
29.05.
29.05.
29.05.
Niederlausitzer Eisenbahn
Niederlausitzer Eisenbahn
Spreewaldbahn
Spreewaldbahn
Spreewaldbahn
Luckau – Lübben Süd,
Falkenberg (Elster) – Herzberg (Elster) – Ucro,

Lübben Ost – Straupitz – Byhlen – Burg (Spreew),
Byhlen – Lieberose,
Straupitz – Goyatz
15,0
49,4

58,71
19,12

13,82
km
km
km
km
km
1899 21.05.
01.10.
Spreewaldbahn Burg (Spreew) – Cottbus,
Königsbrück – Schwepnitz
17,86
9,94
km
km
1901 24.11. Niederlausitzer Eisenbahn Lübben Süd – Börnichen – Beeskow Lübbener Bf 40,8 km
1902 15.05.
01.09.
  Elstra – Bischofswerda,
Sallgast – Lauchhammer
15,65
12,8
km
km
1903 10.11.   Weißenberg (Sachs) – Baruth (Sachs) 6,78 km
1904 01.06.   Forst (Lausitz) – Guben Süd 27,3 km
1905 01.10.   Senftenberg – Schipkau 7,3 km
1906 01.05.   Baruth (Sachs) – Radibor (Sachs) Bf 18,18 km
1907 01.07.
Neupetershain – Proschim-Haidemühl – Hoyerswerda 23,78 km
1908 01.10.   Königswartha – Hoyerswerda 18,91 km
1911 02.10.   Finsterwalde (Niederlaus) – Crinitz (Niederlaus) – Luckau 32,9 km
1919 02.01.   Kamenz (Sachs) Abzw – Kamenz (Sachs) Nord 2,90 km
1934 17.12.   Schwepnitz – Straßgräbchen – Bernsdorf (Oberlausitz) 9,78 km
1955     Brieske – Abzw Peickwitz – Hohenbocka Nord 12,4 km
1956 06.11.   Knappenrode – Spreewitz – Schwarze Pumpe 18,15 km
1959 01.04.
19.05.
17.08.
04.10.
  Schwarze Pumpe – Sabrodt – Bluno,
Bluno – Bahnsdorf,
Spreewitz – Spreewitz Nord – Spreebrücke,
Knappenrode – Knappenrode Süd
8,9
11,0
2,5
3,0
km
km
km
km
1960 25.05.
02.10.
  Sabrodt – Bluno Nord,
Weißkollm – Knappenrode Süd,
Uhyst (Spree) – Boxberg
4,2
0,53
7,3
km
km
km
1961 01.09.   Knappenrode Süd – Königswartha 10,43 km
1963 24.05.   Graustein – Spreewitz 10,60 km
1966     Knappenrode – Lohsa – Uhyst (Spree)   [Neutrassierung] 13,15 km
1967 01.04.   Spreewitz Nord – Spreewitz Süd 2,42 km
1985     Görlitz-Weinhübel – Hagenwerder 6,0 km

     
   
Streckenkarte 1969 Streckenkarte 1984




  Streckenelektrifizierungen
  Die Elektrifizierungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da zwischen "Fahrleitung unter Spannung setzen", der "ersten Probefahrt" und
dem "ersten planmäßgen Betrieb" oftmals nicht unterschieden wurde.
In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen elektrischen Betriebes angegeben.

Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1979 27.05. Dresdener Bahn (Weinböhla –) Rbd-Grenze – Elsterwerda 11,66 km
1981 31.05.
27.09.
15.12.
Dresdener Bahn
Dresdener Bahn
Dresdener Bahn
Elsterwerda – Doberlug-Kirchhain – Brenitz-Sonnewalde,
Brenitz-Sonnewalde – Uckro,
Uckro – Golßen (Niederlaus)
29,10
17,66
14,20
km
km
km
1982 01.03.
22.05.
Dresdener Bahn
Dresdener Bahn
Golßen (Niederlaus) – Baruth (Mark),
Baruth (Mark) – Rbd-Grenze (– Wünsdorf)
10,40
11,29
km
km
1983 22.09.   Doberlug-Kirchhain Nord – Betriebsbf Hennersdorf (Kr. Finsterwalde) 4,56 km
1987 31.10.
31.10.
31.10.
07.11.
19.12.
 


Görlitzer Bahn

Senftenberg – Ruhland,
Ruhland – Elsterwerda-Biehla – Rbd-Grenze (– Falkenberg/Elster),
Elsterwerda – Elsterwerda-Biehla,
Halbe – Teupitz-Groß Köris – Rbd-Grenze (– Königs Wusterhausen),
Ruhland – Hohenbocka

12,37
46,28
1,97
19,71
10,35
km
km
km
km
km
1988 01.04.
01.04.
17.12.
17.12.
17.12.
 


Görlitzer Bahn

Brieske – Hohenbocka,
Hohenbocka – Hoyerswerda – Knappenrode,
Knappenrode – Spreewitz – Sabrodt – Schwarze Pumpe – Senftenberg,
Halbe – Lübben – Lübbenau (Spreew),
Lübbenau (Spreew) – Calau (Niederlaus) – Großräschen – Senftenberg

9,87
21,80
45,29
35,20
40,73
km
km
km
km
km
1989 30.09.
16.12.
Görlitzer Bahn Lübbenau (Spreew) – Vetschau – Cottbus,
Cottbus – Finsterwalde (Niederlaus) – Rbd-Grenze (– Falkenberg/Elster)
29,13
74,06
km
km
1990 26.05.  

Cottbus – Neupetershain – Senftenberg

34,38 km





  Streckenstillegungen
  Die Streckenangaben beziehen sich auf die Direktionszugehörigkeit am Tage der Einstellung des Personenverkehrs bzw.
bei Einstellung des dauernden Betriebes, der hier rot markiert ist.

Jahr Datum H/N KBS Streckenverlauf Länge
1951 1970
1945

02.10.
N
N
N




Spremberg West – Proschim-Haidemühl,
Crinitz (Niederlaus) – Luckau,
Herrnhut – Bernstadt (Oberlaus)
  [Schmalspur]

13,6
15,9
10,0
km
km
km
1947 17.09. N Taubenheim (Spree) – Dürrhennersdorf   [Schmalspur] 12,0 km
1948 N Hagenwerder – Staatsgrenze zur VR Polen 2,65 km
1950   N 162k Kostebrau – Sallgast 7,6 km
1952 18.05. N
N
 
Lieberose Spreewaldbf – Lieberose Stadt   [Schmalspur 1.000 mm],
Spremberg Stadt – Spremberg Staatsbf   [Schmalspur 1.000 mm]
5,80
3,25
km
km
1955   N   Senftenberg B1 – Hohenbocka Nord 7,0 km
1956 31.12. N Spremberg Stadt – Spremberg Staatsbf   [Schmalspur 1.000 mm]  3,25 km
1957 N Zeißholz – Bröthen 4,3 km
1958 28.09. N Lieberose Spreewaldbf – Lieberose Stadt – Jamlitz   [Schmalspur 1.000 m] 5,80 km
1959 N Sedlitz – Bahnsdorf ?? km
1961 28.05.
28.05.
N
N

Neupetershain – Welzow,
Welzow – Proschim-Haidemühl – Bluno
4,16
8,0
km
km
1962 11.01.
30.06.
30.09.
N
N
N
162r

162r


Knappenrode – Uhyst   [Streckenverlegung],
Lauchhammer Ost – Kostebrau,
Ruhland – Lauchhammer Ost
ca. 10
3,72
7,59
km
km
km
1964 18.10. N   Byhlen – Lieberose Stadt   [Schmalspur 1.000 mm] 11,48 km
1965   N   Forster Stadtgebiet   [Schmalspur 1.000 mm] 24,0 km
1967 28.05.
28.05.
28.05.
28.05.
23.06.
24.09.
31.12.
N
N
N
N
N
N
N
162t
162k
162k

162b
159d
160c






Horka Nord – Steinbach (Kr Niesky),
Senftenberg – Senftenberg West,

Finsterwalde (NL) –
Annahütte – Senftenberg West,
Bluno – Hoyerswerda,

Straupitz – Lübben Hbf   [Schmalspur 1.000 mm],
Burkau – Bischofswerda,
Hoyerswerda
– Königswartha
15,10
2,97
24,56
11,60
20,37
8,00
18,92
km
km
km
km
km
km
km
1968 04.01.
20.03.
25.05.
25.05.
26.05.
26.05.
24.09.
N
N
N
N
N
N
N
 163b
159d
160c
162p
162b
162b
162b







Dahme (Mark) – Uckro,
Kamenz (Sachs) – Elstra – Bischofswerda,
Königswartha – Wittischenau,
Finsterwalde (NL) – Crinitz (Niederlaus),
Cottbus Spreewaldbf – Burg (Spreew) – Byhlen – Straupitz   [Schmalspur 1.000 mm],
Straupitz – Goyatz   [Schmalspur 1.000 mm],
Straupitz – Lübben Hbf   [Schmalspur 1.000 mm]
12,69
23,65
12,45
17,30
36,41
13,78
20,37
km
km
km
km
km
km
km
1969 01.06. N 159d Kamenz (Sachs) – Burkau 15,65 km
1970 04.01.
04.01.
N
N
162b 
162b

Cottbus Spreewaldbf – Burg (Spreew) – Byhlen – Straupitz   [Schmalspur 1.000 mm],
Straupitz – Goyatz   [Schmalspur 1.000 mm]
36,41
13,78
km
km
1972 25.05.
28.05.
01.10.
N
N
N
160d
160d
160h


242
Löbau (Sachs) – Weißenberg (Sachs),
Baruth (Sachs)
– Weißenberg (Sachs),
Königshain-Hochstein – Weißenberg (Sachs)
15,49
4,47
15,31
km
km
km
1973 02.06.
01.07.
01.07.
N
N
N
160d
160h
243
242
Baruth (Sachs) – Radibor (Sachs),
Königshain-Hochstein – Weißenberg (Sachs)
,
Hoyerswerda – Wittichenau
18,18
15,31
6.8
km
km
km
1977 22.05.
30.11.
N
N
 162g
160h

242
Weißwasser (OL) – Bad Muskau,
Königshain-Hochstein – Ebersbach (b Görlitz)
7,77
6,13
km
km
1978 29.03. N     Waldeisenbahn Muskau   [Schmalspur 600 mm] 49,4 km
1981 31.05. N 162e 207 Guben Süd – Forst (Lausitz) 27,30 km
1985 25.05. N 160e 241 Görlitz-Weinhübel – Hagenwerder   [Streckenverlegung] 6,66 km
1986 09.07. N     Uhyst (Spree) – Boxberg (Oberlaus) 9,0 km
1993 31.12. N 163b   Dahme (Mark) – Uckro 12,69 km

   H/N   Haupt- bzw. Nebenbahn
 KBS  Kursbuchstreckennummer





  Bedeutende Bauten
Zeitraum     Projekte
       
26.08.1847     Eröffnung des 475 m langen Eisenbahnviaduktes über das Neißetal im Zuge der Eröffnung der Strecke Görlitz – Kohlfurt, bestehend aus 30 Rundbögen
       
29.04.1847     Erste Probefahrt über den 447 m langen Löbauer Viadukt der Strecke Dresden – Görlitz
       
01.09.1847     Inbetriebnahme des 220 m langen und 18 m hohen Eisenbahnviaduktes in Demitz-Thurmitz – bestehend aus 11 Steinbögen – im Zuge der Eröffnung der Strecke Dresden – Görlitz
       
01.12.1859     Einweihung des 741 m langen, Neißeviadukts (40 Pfeiler und 39 Bögen) mit einer Neigung von 10 ‰ im Zuge des Streckenbaus Zittau – Reichenberg
       
15.08.1879     Inbetriebnahme des 397 m langen, 18,5 m hohen und aus 21 Steinbögen bestehenden Eisenbahnviaduktes in Putzkau im Zuge der Eröffnung der Strecke Neukirch/Lausitz West – Bischofswerda
       
01.10.1899     Inbetriebnahme der 212 m langen, 14 m hohen und in einem Gleisbogen verlaufenden, in genieteter Stahlkonstruktion errichteten Eisenbahnbrücke über die Pulsnitz nahe Königbrück der Streckenverlängerung nach Straßgrächen-Bernsdorf






  Präsidenten der Eisenbahnverwaltung  

Zeitraum Name Bemerkungen
  05.10.1945 25.11.1945   Körner kommissarischer Präsident
  26.11.1945 1949   Paschke vormals kommissarischer Vize-Präsident
  1950 1953   Paul Gruber vormals Präsident Rbd Magdeburg
  01.04.1953 1961   Christian Jurk anschließend DDR-Botschaft in Prag
  1961 14.11.1965   Heinz Gebhardt anschließend Präsident Rbd Magdeburg, vormals Präsident Rbd Berlin
  15.11.1965 31.08.1982   Rudolf Hoff anschließend Ruhestand, vormals Rbd Schwerin
  01.09.1982 15.10.1991   Dr.-Ing. Friedrich Schumann anschließend Vorruhestand, vormals Werkdirektor Raw Cottbus
     
     
Cs   letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel


Deutsche Direktionen Direktionen besetzter Gebiete Bahnbetriebswerke   Quellenangaben