Königliche Eisenbahndirektion zu Halle a. d. Saale
Zeittafel:  Errichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen
 Streckeneröffnungen  Elektrifizierungen  Streckenstillegungen  Präsidenten

23.07.1840   Die erste Eisenbahnverbindung erreicht Halle an der Saale mit der Magdeburg-Cöthen-Halle-Leipziger Eisenbahn-Gesellschaft, die sogleich die erste grenzüberschreitende deutsche Eisenbahnverbindung von Preußen durch Anhalt-Köthen nach Sachsen ist
1846   Mit Inbetriebnahme der Strecke Halle – Corbetha – Weißenfels benutzt ebenfalls die Thüringischen Eisenbahn-Gesellschaft die bereits umgebaute Magdeburg-Leipziger Bahnstaion – der Vorläuferin des heutigen Hauptbahnhofes.
30.06.1872   Halle an der Saale erhält mit der Inbetriebnahme der Strecke Halle – Delitzsch – Eilenburg der Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn-Gesellschaft des "Eisenbahnkönigs" Bethel Henry Strousberg seine erste Eisenbahndirektion – zu diesem Zeitpunkt kreuzen sich dort sieben Eisenbahnstrecken
01.06.1876   Verstaatlichung der Halle-Casseler Eisenbahn-Gesellschaft und Errichtung eines Betriebsamtes Nordhausen der KED Frankfurt am Main für den Streckenabschnitt Nordhausen – Blankenheim,
Übernahme der Magdeburg-Leipziger Eisenbahn-Gesellschaft (MLE) durch die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschaft (MHE)
20.12.1879   Verstaatlichung der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschaft (MHE) und Unterstellung der neugegründeten KED Magdeburg
01.01.1882   Übernahme der Thüringischen Eisenbahngesellschaft (ThE) und der Berlin-Anhaltinischen Eisenbahn-Gesellschaft durch das Königreich Preußen und 1883 Unterstellung dem Betriebsamt Halle der KED Erfurt
1885   Wechsel der Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn-Gesellschaft (HSGE) von der KED Berlin zur KED Erfurt
     
01.04.1895   Errichtung einer "Königlichen Eisenbahn-Direktion Halle a. d. Saale" (KED Halle) durch allerhöchstem Erlass vom 15.12.1894 mit Sitz in Halle an der Saale aus Teilen der Eisenbahndirektionen Berlin (450 Strecken-km), Erfurt (1.100 km), Frankfurt a. Main (312 km) und Magdeburg (41 km) mit insgesamt 1.903,90 km Streckenlänge, davon 1.729 km Haupt- und 174,6 km Nebenbahnen.

Personell rekrutierte sich diese neue Eisenbahndirektion aus dem bisherigen großen Eisenbahn-Betriebsamt Halle der KED Erfurt, dessen Direktionssitz sich auf das leerstehende Empfangsgebäude von 1859 der ehem. Magdeburg-Thüringischen-Eisenbahngesellschaft neben dem neuen Hauptbahnhof in der Thielenstraße, in zwei Mietshäusern in Merseburger Str. 3 / Ecke Prinzenstraße (heute Philipp-Müller-Straße) und in der Merseburger Str. 161 / Ecke Königstraße (heute Rudolf-Breitscheid-Straße) verteilte.
Das Wohnhaus des Direktionspräsidenten liegt in der Thielenstraße 6.
    Der Zuständigkeitsbereich der rein geografisch gesehen, mit der größten territorialen Ausdehnnung umfasst Mitteldeutschland mit dem Mittelteil der preußischen Provinz Sachsen und dem Herzogtum Anhalt, Teilen der preußischen Provinzen Brandenburg und Niederschlesien, sowie mit den zulaufenden Strecken zu den Endpunkten Berliner Bahnhof, Eilenburger Bf , Magdeburger Bf und Thüringer Bf in Leipzig.

Sie wird von sechs preußischen Eisenbahndirektionen tangiert — von der KED Berlin im Norden, der KED Posen im Nordosten, der KED Breslau im Osten, der KED Erfurt im Südwesten, der KED Cassel im Westen, der KED Magdeburg im Nordwesten, sowie im Süden von der Generaldirektion der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen Dresden.

   

Zunächst stehen nur vier der sieben von Halle a. d. Saale ausgehenden Strecken unter der eigenen Regie:
Die Strecken Halle – Cöthen – Magdeburg und Halle – Sandersleben – Aschersleben bleiben weiterhin bei der KED Magedeburg während die Strecke Halle – Weißenfels – Erfurt weiterhin unter der Kontrolle der KED Erfurt steht


    Gliederung der KED Halle a.d. Saale
 
  Präsident
13 Mitglieder (Dezernenten) der Direktion
 
  |   |   |   |   |      
  Abteilung I
4 Dezernenten
  Abteilung II
1 Dezernent
  Abteilung III
5 Dezernenten
  Abteilung IV
2 Dezernenten
  Abteilung V
1 Dezernent 
     
  Central-
Bureau
  Rechnungs-
Bureau
  Betriebs-
Bureau
  Verkehrs-
Bureau
  Technisches
Bureau
     
  |   |   |   |   |      
  Kanzlei   Abrechnungsstelle     • Betriebs-Insp.
  • Reg. Baumeister
  • Betriebskontrolle
  Verkehrskontrolle     • Reg. Baumeister
  • Bau-Inspektion für Material
     
  |   |   |   |   |      
  2 Hauptwerk-stätten   1 Haupt-Casse
  15 Bau- und
Betriebs-Inspekt.

  5 Vekehrs-
Inspektionen
  4 Maschinen-
Inspektionen
  1 Telegraphen-
Inspektion
 
  2 Vorstände       15 Vorstände     5 Vorstände   4 Vorstände   1 Vorstand  
      |   |   |       |  
  1 Neben-
werkstätte
                  |  
    |   |   |   |   |  
      |   |   |   |   |  
  Neubau-
verwaltung
  Stations-Casse   Bahnhöfe und Dienststellen  
                         
                         
Bau- und Betriebsinspektionen   Berlin I-IV, Cottbus I-III, Dessau I-II, Güsten**, Halle a.d. Saale, Hoyerswerda, Leipzig, Nordhausen* und Wittenberg
Maschineninspektionen   Berlin, Cottbus, Dessau und Halle a.d.Saale
Verkehrsinspektionen   Berlin, Cottbus I-II, Dessau, Halle a.d.Saale und Leipzig
Telegrapheninspektion   Berlin

*

**
Nordhausen – Blankenheim gehörte am 01.04.1895 zur KED Cassel, jedoch bestand in Nordhausen eine Betriebs- und Bau-Inspektion der KED Halle für die Gesamtstrecke Halle – Nordhausen.
Die Betriebs- und Bau-Inspektion Güsten der KED Halle war auschließlich für den Streckenabschnitt Güsten – Blankenheim der Kanonenbahn zuständig. Der Bahnhof Güsten gehörte jedoch der KED Magdeburg

 
1899   Wechsel der Betriebs- und Bau-Inspektion Nordhausen zur KED Cassel,
Abgabe der Betriebs- und Bau-Inspektion Güsten mit dem Streckenabschnitt Blankenheim (ausschl.) – Güsten – Güterglück – Berlin-Wannsee an die KED Magdeburg – damit reduzierte sich das Streckennetz der KED Halle um 185,3 km auf 1.718,3 km.
05.1899   Baubeginn für ein separates Direktionsgebäude für die zu klein gewordenen und auf mehrere Orte verteilte Räumlichkeiten
06.1901   Fertigstellung des monumentalen dreieinhalbgeschossigen Direktionsgebäudes in der Thielenstraße 2 (ab 1952 Ernst-Kamieth-Straße) nach Plänen von Regierungs- und Baurat Eduard August Wilhelm Fürstenau und Paul Thoemer
01.04.1902   Aufhebung der Telegrapheninspektion – ihre Aufgaben gehen auf die Direktion und die Beriebsinspektionen über
01.1905   Neue schreibweise der Station Halle a.d. Saale – fortan Halle a./Saale
07.1905   Übernahme der Strecke Treuenbrietzen – Beelitz von der KED Berlin
05.12.1905   Einweihung der Lok- und Wagenbetriebswerkstätten (Bwst) in Engelsdorf
01.05.1906   Inbetriebnahme des nördlichen Leipziger Güterring Wahren – Schönefeld Pr.St.E.
01.06.1906   Verlegung der Maschineninspektion (MI) 5 nach Wittenberg und der MI Dessau nach Torgau, sowie der Verkehrsinspektion (VI) 5 nach Torgau
01.04.1908   Errichtung einer Werkstätteninspektion (WI) Hoyerswerda,
Ausgliederung der Bauabteilungen aus den Bau- und Betriebsinspektionen, die fortan selbständig agieren
09.04.1908   Namensänderung des Bf Staßfurt in Bf Staßfurt-Leopoldshall
24.06.1908   Umbenennung des Bf Senftenberg i.d. Lausitz in Bf Senftenberg (Lausitz)
01.10.1908   Errichtung eines Werkstättenamtes Delitzsch,
Der Bf Trebbin erhält den Klammerzusatz (Kr Teltow)
26.11.1910   Umwandlung der Inspektionen in Ämter [z.B. aus Maschinen-Inspektion (MI) wird Maschinenamt (MA)] gemäß Erlaß vom 23.10.1910,
Errichtung je eines Betriebs-, Maschinen- und Verkehrsamtes Cottbus
05.01.1911   Inbetriebnahme des am 18.01.1910 begonnen Baues des Reichsbahnkraftwerkes Muldenstein zur Versorgung des elektrischen Versuchsbetriebes in Mitteldeutschland
20.04.1914   Fortan Namenszusatz »Bad« für den Bf Suderode
1915   Eröffnung des Betriebswerkstättentei der Bwst Halle auf der rechten Seite des 1889 eröffneten Güterbahnhofs,
Mit Eingemeindung von Schönefeld nach Leipzig firmieren fortan Bahnhof und alle Dienststellen mit Leipzig-Schönefeld
 
  Gliederung der Rbd Halle (Saale)
 
Eisenbahn-Betriebsämter (EBA)   Cottbus 1-3, Dessau 1+2, Finsterwalde, Halle (Saale) 1+2, Hoyerswerda,
Leipzig 1+2, Luckenwalde, Lübben, Torgau und Wittenberg
Eisenbahn-Maschinenämter (EMA)   Cottbus, Halle (Saale), Leipzig West, Torgau (Nebenamt) und Wittenberg
Eisenbahn-Verkehrsämter (EVA)   Cottbus, Dessau, Halle (Saale), Leipzig und Torgau
Werkstättenämter   Berlin Markgrafendamm [KED Berlin], Cottbus a+b, Delitzsch, Frankfurt (Oder) [KED Posen], Halle (Saale) a+b, Hoyerswerda, Potsdam [KED Berlin] und Tempelhof [KED Berlin]

15.11.1915   Umbenennung des Bf Lauchstädt in Bf Bad Lauchstädt
04.12.1915   Offizielle Einweihung mit der Schlusssteinsetzung des Grundsteines des ehem. Dresdner Bahnhofs auf der Empore der Osthalle des mit insgesamt 26 Gleisen ausgestatteten größten Kopfbahnhofs Europas nach Plänen der Architekten William Lossow und Max Hans Kühn –
der Leipziger Hauptbahnhof (Baubeginn war 16.11.1909) – die Westhalle mit 13 Gleisen steht unter preuß. Verwaltung [KED Halle a./Saale] und die Osthalle mit 13 Gleisen steht unter sächs. Verwaltung [GD Dresden]
 
11.1918   Mit Ende der Monachie Firmierung fortan als "Eisenbahndirektion Halle a./Saale" (ED Halle a./Saale)  [a.Q. 26.04.1920]
1919   Trennung der beiden Betriebswerkstättenteile Halle in Bw Halle G und Bw Halle P
26.01.1920   Vorübergehende Schließung der Hauptwerkstätte (HW) Halle (Saale)  [a.Q. 08.02.1920]
 
10.1920  

Zahlreiche Bahnhofsumbenennungen im Bezirk
Bf Leipzig-Schönefeld Preuß. Stb. in Bf Leipzig-Schönefeld, Hp Leipzig-Schönefeld Sächs. Stb. in Bf Leipzig-Kirchstraße,
Bf Großzschocher Preuß. Stb. in Bf Großzschocher West, Bf Großzschocher Sächs. Stb. in Bf Großzschocher Ost,
Bf Pegau Preuß. Stb. in Bf Pegau und Hp Pegau Sächs. Stb. in Bf Pegau Htp.,
Bf Plagwitz-Lindenau Preuß. Stb. und Sächs. Stb. in den gemeinsamen Bf Plagwitz-Lindenau

01.03.1921   Änderung der Bezeichnung des Bw Leipzig Hbf Preuß. Stb. in Bw Leipzig Hbf West
01.01.1922   Mit Eingemeindung von Leutzsch ind Wahren nach Leipzig firmieren fortan alle Bahnhöfe und Dienststellen mit Leipzig-....
01.04.1922  

Verlegung der Bezirksgrenze zur ED Breslau auf der Strecke Cottbus – Sagan von km 58,0 nach km 51,0
 

07.07.1922   Umbenennung in "Reichsbahndirektion Halle a. Saale" (Rbd Halle a.Saale) auf Anordnung des Reichsverkehrsminister Wilhelm Groener zur "Bezeichnung der Behörden und sonstigen Stellen der Reichsbahn" am 06.07.1922
01.12.1922   Verdoppelung der Personentarife – Beginn der deutschlandweiten Inflation
01.01.1923   Anstieg der Personentarife um 200 % in der 1. Klasse und um 100 % in der 2., 3. und 4. Klasse
01.04.1923   Abgabe des Bf Großbeeren an die Rbd Berlin
01.06.1923   Erneuter Anstieg der Personentarife um 100 % und der im Güterverkehr um 50 %
01.01.1924   Abgabe des Bf Röderau an der Strecke Jüterbog – Röderau an die Rbd Dresden
1924   Zusammenlegung des Bw Halle g und Bw Halle P zum Bw Halle (Saale)
03.1924   Abgabe der Strecke Zerbst ausschl. – Güterglück – Magdeburg ausschl. an die Rbd Magdeburg
01.04.1924   Abgabe der Bahnhöfe Beelitz Stadt und Elsholz und des dazwischenliegenden Steckenabschnitts an die Rbd Berlin
01.05.1924   Bildung der Reichsbahnbetriebsämter (RBA) Leipzig 1 und Leipzig 2 aus den gleichnamigen ehem. Eisenbahn-Betriebsdirektionen,
Umbenennung des Bf Alten in Bf Dessau-Alten und Bf Dessau in Dessau Hbf
12.11.1924   Umstellung der Hauptwerkstätte (HW) Engelsdorf zum Eisenbahn-Ausbesserungswerk (EAW Engelsdorf)
23.12.1924   Umstellung der Hauptwerkstätte (HW) Delitzsch zum Eisenbahn-Ausbesserungswerk (EAW Delitzsch)
01.09.1925   Namensänderung des Bf Trotha in Bf Halle-Trotha
15.05.1925   Umstellung der HW Cottbus zum EAW Cottbus und der HW Hoyerswerda zur BAbt. des EAW Cottbus
01.09.1925   Umbenennung des Bf Liebenwerda in Bf Bad Liebenwerda
15.11.1925   Bf Lauchstädt in erhält den Namenszusatz »Bad«
     
01.05.1926   Gliederung der Rbd Halle (Saale)
 
Eisenbahn-Betriebsämter (EBA)   Cottbus 1-3, Dessau, Finsterwalde (Nierderlaus), Halle (Saale) 1+2, Hoyerswerda,
Leipzig 1+2, Lübben, Torgau und Wittenberg (Pr. Sa.)
Eisenbahn-Maschinenämter (EMA)   Cottbus, Halle (Saale), Leipzig West, Torgau und Wittenberg (Pr. Sa.)
Eisenbahn-Verkehrsämter (EVA)   Cottbus, Dessau, Halle (Saale), Leipzig und Torgau
Selbständige Bauabteilungen   Halle (Saale)

Das Streckennetz beträgt 2.120,3 Strecken-km, davon 1.575,1 km Haupt- und 545,2 km Nebenbahnen
     
15.02.1927   Umbenennung des Bf Dürrenberg in Bf Bad Dürrenberg
15.06.1927   Fortan Namenszusatz (Niederlausitz) für den Bf Crinitz
15.10.1927   Umbenennung des Bf Storkow in Bf Storkow (Mark)
12.10.1927   Übernahme des Reichsbahnmaschinenamtes (RMA) Leipzig West in RMA Leipzig 2
03.1928   Schreibweise des Bf Cöthen vortan mit »K«
15.05.1928   Umbenennung des Bf Straßgräbchen in Bf Straßgräbchen-Bernsdorf (Oberlau.)
06.10.1928   Namensänderung des Bf Treuenbrietzen Pflegeanstalt in Bf Treuenbrietzen Landesanstalt
15.05.1929   Umbenennung des Bf Grunow (Laus.) in Bf Grunow (Niederlaus.) und Bf Brand (Bez. Frankfurt/Oder) in Bf Brand (Niederlaus.)
06.10.1929   Namensänderung des Bf Petershain in Bf Neu Petershain
15.11.1929   Umbenennung des Bf Wendisch Linda in Bf Linda (Elster)
02.12.1929   Teilweise Inbetriebnahme der neuen Betriebswerkstätte Dessau des RAW Halle/S.
1930   Abkopplung des elektrischen Betriebsteiles des Bw Halle (Saale) zum neuen Bw Halle (Saale) 2 – das ursprüngliche Bahnbetriebswerk firmiert fortan als Bw Halle (Saale) 1
15.01.1930   Umbenennung des Bf Grießen (Bez. Frankfurt Oder) in Bf Grießen (Niederlausitz)
15.05.1930   Namensänderung des Bf Grüna b. Jüterbog in Bf Grüna-Kloster Zinna
15.06.1930   Umbenennung des Bf Sedlitz b. Senftenberg in Bf Sedlitz West
01.08.1930   Bf Beeskow, Uckro und Herzberg (Elster) erhalten den Zusatz »Reichsb.«
15.11.1930   Namensänderung des Bf Thaldorf in Bf Querfurt West
01.01.1931   Umbenennung des Bf Heiterblick in Bf Leipzig-Heiterblick, Bf Knaufhain in Bf Leipzig-Knaufhain und Bf Thekla in Bf Leipzig-Thekla
01.05.1931   Auflösung der Reichsbahn-Betriebsämter (RBA) Cottbus 2 und RBA Lübben – Firmierund des RBA Cottbus 3 fortan als RBA Cottbus 2
     
01.06.1931   Übernahme folgender Strecken mit 463 Strecken-km von der zu diesem Zeitpunkt acht größten Eisenbahndirektion – Rbd Magdeburg
 
• Wegeleben (ausschl.) – Aschersleben – Sandersleben – Wallwitz,
• Quendlinburg (ausschl.) – Frose,
• Aschersleben – Güsten – Bernburg – Köthen,
• Baalberge – Könnern,
• Biendorf – Gerlebogk Rb,
• Waldau – Calbe West,
• Wiesenburg – Güterglück – Calbe Ost – Güsten – Ziegelrode,
• Schönebeck-Felgeleben (ausschl.) – Calbe Ost – Köthen – Halle (Saale),
• Mansfeld – Wippra,
• Köthen – Aken,
• Bad Salzelmen – Güsten,
• Blumenberg (ausschl.) – Staßfurt-Leopoldshall,
• Etgersleben – Bad Salzelmen (ausschl-) und
• Königsborn – Gommern – Güterglück

und die Betriebsämter (BA) Aschersleben 1, 2 und 3, das Maschinenamt (MA) Magdeburg 2 sowie das Verkehrsamt (VA) Aschersleben,
Abgabe von 136 Strecken-km an die Rbd Dresden, darunter u.a. Falkenberg (Elster) – Röderau, Hoyerswerda – Großräschen, Ruhland – Großenhain.

     
01.08.1931   Umbenennung des Bf Leuna in Bf Leuna-Werke, Bf Rössen in Bf Leuna und Bf Wernsdorf in Bf Wernsdorf b. Merseburg
01.10.1931   Übernahme der Teile am Nordrand des Harzes von der aufgelösten Rbd Magdeburg
01.01.1932   Verlegung des RMA Magdburg 2 nach Aschersleben bei gleichzeitiger Firmierung als RMA Aschersleben
01.02.1932   Umbenennung des Bf Naundorf (Elster) in Bf Emanuelgrube-Dolsthaida
     
01.04.1932   Unterstellungen der einzelnen Maschinenämter (RMA)
 
Aschersleben   • Bw Aschersleben [Asch]
   – Lokbf Güterglück
   – Lokbf Mansfeld

• Bw Bernburg [Bbg]
• Bw Güsten [Gst]
• Bw Köthen [Köth]
• Bw Staßfurt-Leopoldshall [Staß]
 
Cottbus   • Bw Cottbus [Bw Cu]        mit Bahnbetriebswagenwerk Cottbus [Cu]
   – Lokbf Forst
   – Lokbf Neu-Petershain
   – Lokbf Weißwasser

• Bw Lübbenau [Lüb]
• Bw Senftenberg [Snf]
   – Lokbf Ruhland
 
Halle (Saale)   • Bw Halle (Saale) 1 [Hl 1]      mit Bahnbetriebswagenwerk Halle (Saalle) [Hl]
• Bw Halle (Saale) 2 [Hl 2]      mit Bahnbetriebswagenwerk Halle-Diemitz [Hlz]
   – Lokbf Corbetha
   – Lokbf Querfurt

• Bw Merseburg [Mr]
• Bw Oberröblingen [Os]
 
Leipzig 2  

• Bw Leipzig Hbf [Lei]        mit Bahnbetriebswagenwerk Leipzig Hbf [Lpzg]
   - Lokbf Delitzsch
   - Lokbf Leipzig Eilbf

• Bw Leipzig-Wahren [Bw Wa]        mit Bahnbetriebswagenwerk Leipzig-Wahren [Wa]
   – Lokbf Leipzig-Leutzsch
   – Lokbf Leipzig-Plagwitz

• Fahrleitungsmeisterei Leipzig [Flm Lei]
 

Torgau   • Bw Eilenburg [Eg]
   – Lokbf Torgau

• Bw Elsterwerda [Els]
• Bw Falkenberg [Bw Fak]        mit Bahnbetriebswagenwerk Falkenberg [Fak]
   – Lokbf Finsterwalde
   – Lokbf Doberlug-Kirchhain

• Bw Hoyerswerda [Hd]
   – Lokbf Horka
 
Wittenberg   • Bw Bitterfeld [Bt]
• Bw Dessau [Ds]
• Bw Jüterbog [Jüt]
• Bw Roßlau [Rl]
• Bw Wittenberg [Wn]

• Fahrleitungsmeisterei Dessau [Flm Ds]
     
[ ]  abgekürzte Bezeichnung
     
15.05.1934   Umbenennung aller Bahnhöfe Corbetha´s in Groß Korbetha und Bf Oetzsch in Bf Marktkleeberg
01.09.1934   Umbenennung des Bf Gundorf-Burghausen in Bf Böhlitz-Ehrenberg
01.10.1934   Übernahme der nordöstlichen Teile (334 Strecken-km) um Altenburg, Großbothen, Narsdorf und Oschatz von der Rbd Dresden mit den Leipziger Bahnbetriebswerken (mit Ausnahme Bw Leipzig Hbf West, welches wie der westl. Teills des Leipziger Hauptbahnhofs bereits vorher zur Rbd Halle gehörte) — als Ausgleich wechseln die Strecken Falkenberg (Elster) – Röderau, Hohenbocka – Kamenz, Hoyerswerda – Großräschen und Ruhland – Großenhain mit 136 Strecken-km an die Rbd Dresden
01.12.1934   Umbenennung des Bf Holzhausen-Zuckelhausen in Bf Holzhausen (Sachs)
01.01.1935   Umbenennung des Bf Kohren in Bf Kohren-Sahlis
11.02.1935   Verlegung des VA Altenburg nach Leipzig und Firmierung als VA Leipzig 2
     
15.05.1935   Mit Einführung der neuen Zuggattung FDt erreichen fortan die »Fliegenden« Diesel-Schnelltriebwagen Leipzig Hbf

Bahnhofnamensänderungen zum Fahrplanwechsel
 
  Bischdorf (Laus) in Bischdorf (Lausitz)   Haida (Oberlaus) in Haida (Oberlausitz)
  Brand (Niederlaus) in Brand (Niederlausitz)   Horka (Laus) in Horka (Oberlausitz)
  Calau (Niederlaus) in Calau (Niederlausitz)   Kahla (Oberlaus) in Kahla (Oberlausitz)
  Charlottenhof (Oberlaus) in Charlottenhof (Oberlausitz)   Möllendorf (Niederlaus) in Möllendorf (Niederlausitz)
  Crinitz in Crinitz (Niederlausitz)   Mücka (Laus) in Mücka (Oberlausitz)
  Finsterwalde (Niederlaus) in Finsterwalde (Niederlausitz)   Priestäblich in Pristäblich
  Gollmitz (Niederlaus) in Gollmitz (Niederlausitz)   Roitzsch b Halle (Saale) in Roitzsch (Kr Bitterfeld)
  Golßen (Niederlaus) in Golßen (Niederlausitz)   Roßlau (Anh) in Roßlau-Dessau
          Senftenberg (Laus) in Senftenberg (Niederlausitz)
     
07.10.1935   Umbenennung des Bf Reuden (Elster) in Bf Reuden (Kr Zeitz)
04.12.1935   Umbenennung des Bf Kieritzsch in Bf Neukieritzsch  [a.Q. 03.10.1936]
15.05.1936  

Namensänderung des Bf Altenburg in Bf Altenburg (Thür) und Bf Neichen-Zöhda in Bf Neichen zum Fahrplanwechsel

04.10.1936   Umbenennung des Bf Kieritzsch in Bf Neukieritzsch und Bf Mücheln b Merseburg in Bf Mücheln (Geiseltal)
01.12.1936   Umbenennung des Bf Groß Kyhna in Bf Kyhna, Bf Mensdorf in Bf Mörtitz und Bf Tannepöls in Bf Großzöberitz
01.01.1937   Zusatzbezeichnung »a See« des Bf Wansleben
15.04.1937   Firmierung fortan als RBD Halle (Saale)
 
22.05.1937   Einige Bahnhofsnamenänderungen
Bf Crensitz in Bf Krensitz, Bf Falkenberg b. Torgau in Bf Falkenberg (Elster), Bf Großweißandt in Bf Weißandt-Gölzau, Bf Niederbeuna in Bf Beuna, Bf Nieder Eichstädt in Bf Langeneichstädt, Bf Ölschütz in Bf Nitzschka und Bf Uhyst in Bf Spreefurt
08.1937   Auflösung des Bw Halle (Saale) 2 mit Angliederung als Gruppe "Elektrisches Licht und Kraftanlagen" an das Bw Halle (Saale) 1 – fortan entfällt die »1« beim verbleibenen Bw
03.10.1937   Umbenennung des Bf Heinersdorf (b Bad Lausick) in Bf Bad Lausick West und Bf Burxdorf (Prov Sachs) in Bf Neuburxdorf
01.11.1937   Umbenennung des Bf Großstädteln in Bf Markkleeberg-Großstädteln
01.01.1938   Namensänderungen des Bf Klitzschmar in Bf Klitschmar, Bf Kötzschlitz in Bf Kötschlitz, Bf Tzschecheln in Bf Eichenrode (Niederlausitz) und Bf Wendisch-Drehna in Bf Walddrehna
20.01.1938   Umbenennung des Bf Zschipkau in Bf Schipkau
01.03.1938   Umbenennung des Bf Altes Lager in Bf Jüterbog Altes Lager
01.04.1938   Namensänderung des Bf Dobrilugk-Kirchhain in Bf Doberlug-Kirchhain, Bf Schönborn (b Dobrilugk) in Bf Schönborn (b Doberlug)
15.05.1938   Umbenennung des Bf Patzetz in Bf Sachsendorf (Kr Calbe), Bf Rudolfhütte in Bf Krauschwitz (Oberlausitz) und Bf Trebsen-Pauschwitz in Bf Trebsen (Mulde)
 
01.10.1938   Zahlreiche Bahnhofsnamenänderungen
Bf Beuna in Bf Beuna (Geiseltal), Bf Groß Räschen in Bf Großräschen, Bf Wallwitz (b Halle/Saale) in Bf Wallwitz (Saalkr), Bf Zschackau in Bf Beilrode, Bf Zschernitz in Bf Altenburg (Thür) Nord und Bf Zschornegosda in Bf Schwarzheide
01.01.1939   Verstaatlichung der Lausitzer Eisenbahn AG und Übernahme der Strecke Muskau – Teuplitz – Sommerfeld,
Umbenennung des Bf Waldhaus in Bf Weißwasser-Waldhaus
15.05.1939   Umbenennung des Bf Prühlitz in Bf Mühlanger
21.01.1940   Reduzierter Fahrplan für Personenzüge tritt in Kraft,
Umbenennung des Bf Holleben-Beuchlitz in Bf Holleben, Bf Schlettau (b Halle/Saale) in Bf Angersdorf und Bf Weißwasser in Bf Weißwasser (Oberlausitz)
15.02.1940   Namensänderung des Bf Frauendorf in Bf Frauendorf (Sachs)
01.04.1940   Umbenennung des Bf Rieder in Bf Rieder (Harz)
01.07.1940   Umbenennung des Bf Lugknitz in Bf Muskau Ost
15.10.1940   Namenszusatz (Kr Rothenburg, Oberlausitz) für den Bf Halbendorf
20.10.1940   Mit Inkrafttreten des "Luftschutzgesetzes" sind die Personenzüge fortan zu verdunkeln
01.11.1940   Namenszusatz (b Cottbus) für den Bf Kiekebusch
01.12.1940   Umbenennung des Bf Machern in Bf Machern (Sachs)
     
01.04.1941   Gliederung der RBD Halle (Saale) – Direktionsnummer 12
Direktionssitz in der Thielenstraße 2, Halle (Saale)
 
Reichsbahn-Betriebsämter (RBA)   Aschersleben 1+2, Altenburg, Cottbus 1+2, Dessau, Finsterwalde, Halle (Saale) 1+2,
Hoyerswerda, Leipzig 1+2, Magdeburg 3, Torgau und Wittenberg
Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)   Aschersleben, Cottbus, Halle (Saale), Leipzig 1+2, Torgau und Wittenberg
Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA)   Aschersleben, Cottbus, Dessau, Halle (Saale), Leipzig 1+2 und Torgau
Vermessungsamt (VermA)   Halle (Saale)
Bahnkraftwerk   Muldenstein
Oberbaustofflager   Wittenberg Hbf




Unterstellungen der einzelnen Maschinenämter (RMA)
 
Aschersleben   • Bw Aschersleben a b [Asch] 340
   – Lokbf Güterglück
   – Lokbf Mansfeld

• Bw Bernburg a b [Bbg] 80
• Bw Güsten a [Gst] 540
• Bw Staßfurt-Leopoldshall a [Stass] 90
• Bw Köthen a b [Köth] 200

• Fahrleitungsmeisterei Köthen [Flm Köth] 30
 
Cottbus   • Bw Cottbus [Bw Cs] 840     mit Bahnbetriebswagenwerk Cottbus b [Cu] 230
   – Lokbf Neu-Petershain

• Bw Forst (Lausitz) a [Fo] 100
   – Lokbf Teuplitz
   – Lokbf Weißwasser

• Bw Lübbenau a [Lüb] 150
• Bw Senftenberg (Niederlaus) a [Snf] 290
   – Lokbf Ruhland
 
Halle (Saale)   • Bw Großkorbetha a [Bw Co] 110
• Bw Halle (S) [Bw Hl] 1240    mit Bahnbetriebswagenwerk Halle (S) [Hl] 320 und
                                             mit Bahnbetriebswagenwerk Halle-Diemitz [Hlz] 50

• Bw Merseburg [Mr] 260

• Bw Oberröblingen a See a [Os] 110
   – Lokbf Querfurt

• Fahrleitungsmeisterei Halle (S) [Flm Hl] 20

• Kraftwagenbetriebswerk Halle (S) [Kbw Hl] 140

• Betriebsstoffhauptlager Halle (S) [Betr Hptl Hl] 70
 
Leipzig 1  

• Bw Leipzig Nord [LN] 210
• Bw Leipzig Süd [LS] 290
• Bw Leipzig-Wahren [Bw Wa] 530     mit Bahnbetriebswagenwerk Leipzig-Wahren [Wa] 90
   – Lokbf Leipzig-Leutzsch

• Bw Leipzig West [Bw L] 610
   - Lokbf Delitzsch

• Bahnkraftwerk Leipzig-Connewitz [Bkw Co] 50

• Fahrleitungsmeisterei Leipzig [Flm L] 110
 

Leipzig 2   • Bw Altenburg (Thür) a b [Alg] 240
• Bw Engelsdorf [Lr] 520
   – Lokbf Trebsen (Mulde)
   – Lokbf Wurzen

• Bw Leipzig Bayr Bf a [Bw B] 340    mit Bahnbetriebswagenwerk Leipzig Hbf Ost [LO] 290 und
                                                      mit Bahnbetriebswagenwerk Leipzig Hbf West [LW] 370
   – Lokbf Borna b Leipzig
   – Lokbf Gaschwitz
   – Lokbf Geithain

• Bw Leipzig-Plagwitz a [Bw Pa] 190
• Bw Meuselwitz (Thür) a [Mw] 140

• Kraftwagenbetriebswerk Leipzig [Kbw L] 180
 
Torgau   • Bw Doberlug-Kirchhain a [Dk] 90
   – Lokbf Finsterwalde

• Bw Eilenburg a [Eg] 150
   – Lokbf Torgau b

• Bw Elsterwerda a [Els] 190
• Bw Falkenberg (Elster) b [Bw Fak] 530     mit Bahnbetriebswagenwerk Falkenberg (Elster) [Fak] 130
• Bw Hoyerswerda a b [Hd] 230
   – Lokbf Wehrkirch
 
Wittenberg   • Bw Bitterfeld a b [Bt] 320
• Bw Dessau Hbf a [Du] 160
• Bw Dessau-Roßlau a [Rl] 280
• Bw Wittenberg (Prov. Sachs) a b [Wn] 320

• Fahrleitungsmeisterei Dessau [Flm Du] 70
     
a    Bw mit zusätzlicher Wagenausbesserung
b    Bw hat zusätzlich Kraftwagen zugeteilt
50  Zahl der Gefolgschaft
[ ]  abgekürzte Bezeichnung



Unterstellungen der einzelnen Betriebsämter (RBA) – Stand: 01.06.1944
 
Aschersleben 1   • Bm Aschersleben
• Bm Ballstedt
• Bm Bernburg 1
• Bm Bernburg 2
• Bm Frose
• Bm Könnern
• Bm Sandersleben 2
 
Halle 2   • Bm Krensitz
• Bm Halle (Saale) 1
• Bm Halle (Saale) 2   -Trotha
• Bm Halle (Saale) 3
• Bm Halle (Saale) 4
• Bm Halle (Saale) 5
• Bm Halle (Saale) 6
• Bm Halle (Saale) 7
• Bm Halle (Saale) 8
• Bm Roitzsch (Kr Bitterfeld)
 
Aschersleben 2  

• Bm Barby
• Bm Calbe (Saale) West
• Bm Güsten
• Bm Güterglück
• Bm Klostermannsfeld
• Bm Sandersleben 1
• Bm Wiesenburg (Mark)
 

Hoyerswerda   • Bm Bad Liebenwerda
• Bm Elsterwerda
• Bm Hohenbocka
• Bm Hoyerswerda 1
• Bm Hoyerswerda 2
• Bm Klitten
• Bm Kohlfurt 3
• Bm Mückenberg
• Bm Niesky
 
Altenburg   • Bm Altenburg 1
• Bm Altenburg 2
• Bm Borna (b Leipzig)
• Bm Groitzsch
• Bm Neukieritzsch
• Bm Meuselwitz (Thür)
 
Leipzig 1   • Bm Gaschwitz
• Bm Leipzig Hbf 1
• Bm Leipzig Hbf 2   Mgd und Thür Bf
• Bm Leipzig Hbf 3   Eilenburger Bf
• Bm Leipzig Hbf 4
• Bm Leipzig Hbf 5
• Bm Leipzig Hbf 6
• Bm Leipzig Bayerischer Bf
 
Cottbus 1   • Bm Cottbus 4
• Bm Cottbus 5
• Bm Forst (Lausitz)
• Bm Großräschen
• Bm Neu Petershain
• Bm Ruhland
• Bm Senftenberg (NL) 1
• Bm Senftenberg (NL) 2
• Bm
Teuplitz
 
Leipzig 2   • Bm Delitzsch
• Bm Leipzig-Leutzsch
• Bm Leipzig-Mockau
• Bm Leipzig-Plagwitz 1
• Bm Leipzig-Plagwitz 2
• Bm Leipzig-Wahren
• Bm Markranstädt
• Bm Pegau
• Bm Schkeuditz
• Bm Taucha (b Leipzig)
• Bm Wiederitzsch
 
Cottbus 2   • Bm Cottbus 1
• Bm Cottbus 2
• Bm Cottbus 3
• Bm Görlitz 2
• Bm Lübben
• Bm Lübbenau
• Bm Rietschen
• Bm Spremberg Hbf
• Bm Vetschau
• Bm Weißwasser (OL)
 
Leipzig 3   • Bm Calbe (Saale) Ost
• Bm Egeln
• Bm Förderstedt
• Bm Köthen 1
• Bm Köthen 2
• Bm Stumsdorf
• Bm Staßfurt-Leopoldsthal
 
Dessau   • Bm Coswig
• Bm Dessau Hbf
• Bm Elsnigk
• Bm Gommern
• Bm Jeßnitz (Anh)
• Bm Dessau-Roßlau 1
• Bm Dessau-Roßlau 2
 
Magdeburg 3   • Bm Bad Lausick
• Bm Borsdorf (Sachs)
• Bm Engelsdorf (Bz Leipzig)
• Bm Grimma
• Bm Liebertwolkwitz
• Bm Wurzen
 
Finsterwalde (NL)   • Bm Baruth (Mark)
• Bm Beutersitz
• Bm Calau (NL)
• Bm Doberlug-Kirchhain 1
• Bm Doberlug-Kirchhain 2
• Bm Finsterwalde (NL)
• Bm Uckro Reichsb
 
Torgau   • Bm Eilenburg
• Bm Düben (Mulde)
• Bm Falkenberg (Elster) 1
• Bm Falkenberg (Elster) 2
• Bm Falkenberg (Elster) 3
• Bm Herzberg (Elster) Reichsb
• Bm Linda
• Bm Torgau 1
• Bm Torgau 2
 
Halle 1   • Bm Ammendorf
• Bm Angersdorf (b Halle/Saale)
• Bm Großkorbetha
• Bm Eisleben
• Bm Merseburg
• Bm Mücheln (Geiselthal)
• Bm Oberröblingen am See
• Bm Querfurt
 
Wittenberg
(Prov. Sachs)
  • Bm Annaburg (Kr Torgau)
• Bm Bitterfeld
• Bm Burgkemnitz
• Bm Gräfenhainichen
• Bm Jessen (Elster)
• Bm Klein Wittenberg
• Bm Sandersdorf (Kr Bitterfeld)
• Bm Wittenberg (Prov Sachs) 1
• Bm Wittenberg (Prov Sachs) 2
• Bm Zahna
 


Unterstellungen der einzelnen Verkehrsämter (RVA) – Stand: 01.06.1944
 
Aschersleben   • Bfk Köthen
• Fka Aschersleben
• Fka Bernburg
• Fka Staßfurt-Leopoldsthal
 
Cottbus   • Bfk Cottbus
• Fka Forst (Lausitz)
 
Dessau   • Bfk Dessau Hbf
• Fka Bitterfeld
• Fka Dessau Hbf
• Fka Wittenberg (Prov. Sachs)
 
Halle   • Bfk Halle (Saale) Hbf
• Fka Halle (Saale) Hbf
• Fka Merseburg
 
Leipzig 1   • Bfk Leipzig Hbf
• Bfk Leipzig-Wahren
• Fka Leipzig Bayerischer Bf
• Fka Leipzig Hbf
• Fka Leipzig-Plagwitz
• Gepa Leipzig Hbf
 
Leipzig 2   • Fka Altenburg (Thür) Hbf
 
Torgau   • Bfk Falkenberg (Elster)
     
1941   Abgabe von Teilen um Jüterbog einschl. dem Bw Jüterbog an die RBD Berlin
01.03.1941   Umbenennung des Bf Lützkendorf in Bf Krumpa
01.10.1941   Umbenennung des Bf Teuplitz Reichsb in Bf Dessau-Teuplitz und Bf Wallwitzhafen in Bf Dessau-Wallwitzhafen
01.11.1941   Schließung des Hp Klostermansfeld,
Umbenennung des Bf Mansfeld in Bf Klostermansfeld und Bf Leimbach-Mansfeld in Bf Mansfeld (Südharz)
03.1943   Angliederung der Gruppe "Elektrisches Licht und Kraftanlagen" der Fahrleitungsmeisterei (Flm) Halle (Saale) an
01.07.1943   Übernahme der Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn mit dem Lokbf Finsterwalde, der gleichzeitig zum Bahnbetriebswerk erhoben wird,
Degradierung des Bw Doberlugk-Kirchhain zum Lokbahnhof des Bw Finsterwalde
 
10.07.1943   Wegfall des bisherigen Namenzusatzes »(Saale)« und Firmierung fortan als "RBD Halle"
01.12.1943   Erstmalig wird der Hauptbahnhof durch schwere Angriffe alliierter Bomber auf Leipzig getroffen
01.09.1944   Umbenennung des Bf Senftenberg (Niederlaus) in Senftenberg Hbf
11.1944   Erneute Aufteilung des Bw Halle (Saale) in das Bw Halle (Saale) P und Bw Halle (Saale) G   [a. Q. 01.01.1943]
06.04.1945   Neben 27.02. und 31.03. schwerer Angriff der US Air Force auf Halle – schwerste Zerstörungen an Bahnanlagen und Direktionsgebäude
16./17.04.1945   Kampfloses Einrücken der US-Army nach Halle und sofortige Übernahme der Befehlsgewalt über die Bahnanlagen
03.05.1945   Aufnahme der Direktionstätigkeit auf Anweisung der US-Army
01.07.1945   Abzug der US Army aus Halle (Saale) und Einmarsch der Roten Armee gemäß der "Berliner Erklärung" vom 05.06.1945 und der Vereinbarung der Alliierten-Konferenz auf Jalta vom 04.-11.02.1945 – fortan regiert die Sowjetische Militäradministration In Deutschland (SMAD)
07.1945   Errichtung einer Abwicklungsstelle der RBD Osten in der RBD Halle
11.07.1945   Übernahme des BA Nordhausen 1 und 2 sowie das VA Nordhausen von der RBD Kassel
26.07.1945   Übernahme der Strecke Heiligenstadt – Ahrenshausen des BA Göttingen 2 von der RBD Kassel an das BA Nordhausen
 
06.08.1945  

SMAD-Befehl Nr. 4
"Formierung besonderer Kolonnen" zur schnellen Abfuhr von Reparationsgüter:
Beginn des verstärkten Abbaus des zweiten Gleises auf Hauptbahnen bis hin zur völligen Demontage zahlreicher Klein- und Nebenbahnen und des Reichsbahnkraftwerkes Muldenstein
 

01.09.1945  

SMAD-Befehl Nr. 8 vom 11.08.1945:
Rückübergabe aller Eisenbahnen in der SBZ von den sowjetischen Eisenbahntruppen an die deutschen Eisenbahner

10.09.1945   Abgabe der Bw Nordhausen und Sangerhausen an die Rbd Erfurt
01.10.1945  

Bildung von Lokkolonnen zum Abtransport von Industrieanlagen, Fahrzeugen, Gleismaterial, Maschienen, Anlagen und Ausrüstungen zur elektrichen Zugförderung, Stähle aller Art, Halbzeuge, Bergbauprodukte, sowie heimkehrender Truppen samt Ausrüstungen, Kriegsgefangenen, Facharbeiter, Deportierte usw. in die Sowjetunion gemäß dem SMAD-Befehl Nr. 4 vom 09.08.1945,

05.10.1945   Abgabe der östlichen Teile (695 Strecken-km) an die neuerrichtete Rbd Cottbus mit den Bw Cottbus, Doberlug-Kirchhain, Elsterwerda, Forst, Hoyerswerda, Lübbenau und Senftenberg,
Abgabe von 440 Strecken-km an die am 18.08.1945 wiedererrichtete Rbd Magdeburg,
Übernahme des 27,1 km langen Streckenabschnitts Oschatz (ausschl.) – Wurzen von der RBD Dresden,
Umwandlung des Bahnkraftwerkes Muldenstein in Maschinenamt (MA) Muldenstein
08.10.1945   Übernahme des Bf Niedergörsdorf (Strecke Berlin – Halle) von der RBD Berlin
15.10.1945   Abgabe westlicher Teile an die RBD Magdeburg einschl. der Bw Aschersleben, Bernburg, Güsten, Köthen und Staßfurt  [a.Q. 18.11.1945] und des 8,9 km langen Streckenabschnittes Mosigkau – Elsnigk – Osternienburg der Strecke Dessau – Köthen an die RBD Magdeburg
01.03.1946   Auflösung der Abwicklungsstelle der RBD Osten in Zörbig (Kr. Bitterfeld)
29.03.1946   Mit SMAD-Befehl Nr. 95 wird die Einstellung des elektrischen Zugbetrieben, die Demontage der Anlagen incl. Rkw Muldenstein und die Verbringung samt elektrischer Betriebsmittel in die Sowjetunion angeordnet
01.04.1946   Abgabe von 19,3 der 22,3 km langen Strecke Doberlug-Kirchhain – Falkenberg (Elster) [ausschl.] an die RBD Cottbus,
Auf Anordnung der Alliierten Verdoppelung der Fahrpreise, um den Reisevekehr (Flüchtlingsströme, Hamsterfahrten usw.) auf einen zu bewältigenden Umfang zu verringern,
Auflösung der 21 Betriebs- (BA), Maschinen- (MA) und Verkehrsämter (VA) und Übergang in fünf neugeschaffene Reichsbahnämter () – Altenburg, Halle, Leipzig, Lutherstadt Wittenberg und Torgau
03.01.1947   Abgabe der Strecke Blankenheim Trennungsbf – Sangerhausen einschl. Bw Sangerhausen an die RBD Magdeburg
03.11.1947   Wechsel des Lokbf Borna vom Bw Leipzig Bayr Bf zum Bw Altenburg (Thür)
 
1947/1948  

Gattungsbereinigungsprogramm in der SBZ
SMAD-Befehl Nr. 22/2593 vom 31.12.1946 beinhaltet die Forderung eines Vorschlags zur Neuverteilung des unübersichtlichen Lokomotivparks in den Bezirken der Sowjetisch besetzen Zone (SBZ),
Beschlussfassung des Programms am 14.03.1947 durch das Transportkollegium der SBZ,
Festlegung durch eine Konferenz am 24./25.03.1947 in Berlin und am 04.04.1947 durch den Chef der Transportverwaltung der SMAD "abgesegnet"

01.04.1949  

Übernahme der Verwaltung und Nutznießung zahlreicher Klein- und Privatbahnen mit deren Bw und Lokbahnhöfen auf Anordnung der
Deutschen Wirtschaftskommission – Generaldirektion Reichsbahn vom 09.03.1949:

Delitzscher Kleinbahn 02.05.1902 bis 03.06.1973 37,3   km
Dessau – Wörlitzer Eisenbahn 18.08.1893 bis heute 24,0   km
Eisenbahn Bergwitz – Kemberg 20.02.1903 bis 03.10.1951 6,0   km
Eisenbahn Neuburxdorf – Mühlberg 17.09.1909 bis 30.09.1961 7,5   km
Eisenbahn Schildau – Mockrehna 21.06.1921 bis 22.05.1971

10,48

  km
Halle – Hettstedter Eisenbahn 30.05.1896 bis 2002 54,4   km
Nauendorf – Gerlebogker Eisenbahn 18.07.1900 bis 31.12.1973 15,2   km
Prettin – Annaburger Eisenbahn 15.06.1902 bis 01.06.1996 12,5   km
Wallwitz – Wettiner Eisenbahn 05.07.1903 bis 01.10.1971 9,64   km

05.05.1949   Abgabe der Strecke Elsterwerda-Biehla – Falkenberg (Elster) [ausschl.] an die RBD Cottbus
01.12.1949   Gründung der Kbw Leipzig für alle in der Direktion beheimateten Kleinlokomotiven
1949/1950   Übernahme zahlreicher Klein- und Privatbahnen und dessen Lokbahnhöfe,
Erhebung der Maschinenstation Halle-Klaustor von der Halle-Hettstedter Eisenbahn zum selbständigen Bahnbetriebswerk
01.11.1950   Umwandlungen der Bw Torgau und Bw Meuselwitz in Einsatzstellen des Bw Falkenberg (Elster) bzw. des Bw Altenburg (Thür),
Auflösung des Bw Leipzig Hbf Nord, fortan Werkstattteil des Bw Leipzig Süd
1951   Eröffnung einer Reichsbahn-Poliklinik in der Ernst-Kamieth-Straße in Halle (Saale)
 
29.05.1951   Firmierung fortan als Rbd Halle – gemäß Schreiben 134 V 16 1294/51 der Generaldirektion Berlin an alle Abteilungen und Direktionen der DDR
15.09.1951   Umbenennung von Delitzsch Sorauer Bf in Delitzsch ob Bf, Delitzsch Berliner Bf in Bf Delitzsch unt Bf und Gbf Delitzsch (Sorau) in Delitzsch,
Umbenennung von Falkenberg Halle-Sorauer Bf in Falkenberg ob Bf und Falkenberg Berliner-Anhalter Bf in Bf Falkenberg unt Bf
03.10.1951   Schließung der Est. Kemberg des Bw Lutherstadt Wittenberg
1952   Beginn der Rücküberführung von Elektrolokomotiven und des Kraftwerkes Muldenstein aus der Sowjetunion
 
01.05.1952   Zahlreiche Namensänderungen im Bezirk
Bf Ammendorf in Bf Halle (Saale) Süd, Bf Benkendorf in Bf Holleben Süd, Bf Eisdorf in Bf Teutschenthal Ost, Bf Nietleben in Bf Halle (Saale) West, Bf und Bw Oberröblingen am See in Bf und Bw Röblingen am See und Bf Priesteritz in Bf Lutherstadt Wittenberg-Priesteritz
01.07.1952   Bildung von Politabteilungen in der Reichsbahndirektion und Reichsbahnämter auf Beschluss des Zentralkomitees der SED
01.08.1952   Wechsel der Est. Gerbstedt vom Bw Röblingen am See zum Bw Halle G
01.09.1952   Umwandlung der Werkabteilung (WAbt) Muldenstein des Raw Halle in ein Kraftwerk Muldenstein
01.11.1952   Umwandlung des Bw Halle-Klaustor in ein Lokbf des Bw Halle (Saale) P   [a.Q. 01.08.1952, auch 30.11.1952]
01.02.1953   Umbenennung des Bf Lehma in Bf Treben-Lehma
17.05.1953   Bf Halle (Saale) firmiert fortan als Halle (Saale) Hbf
04.10.1953   Umbenennung des Bf Schildau (Kr Torgau) in Bf Gneisenaustadt Schildau
23.05.1954   Umbenennung des Bf Eisleben in Bf Lutherstadt Eisleben
01.01.1954   Übernahme der Strecken Wallwitz (Saalkr) – Könnern ausschl., Nauendorf (Saalkr) – Gerlebogk und Wallwitz (Saalkr) – Wettin (Saale) von der Rbd Magdeburg   [a.Q. 01.10.1953],
Auflösung der Reichsbahnämter Altenburg und Torgau,
Einrichtung der Einsatzstelle Halle Turmstr. des Bw Halle P
23.05.1954   Umbenennung des Bf Eisleben in Bf Lutherstadt Eisleben
bis 31.05.1954   Einführung der Dispatcherleistungen bei der Reichsbahndirektion und den Reichsbahnämtern
03.10.1954
  Umbenennung des Bf Schmölln (Sachs) in Bf Schmölln (b Leipzig)
01.01.1955   Abgabe der Teile um Dessau / Roßlau an die Rbd Magdeburg einschließlich der Bw Dessau und Roßlau (Elbe):

Dessau – Roßlau (Elbe) – Zerbst 18,1   km
Dessau – Wörlitz – Gohrau-Rehsen 24,0   km
Marke – Dessau 11,3   km
Meinersdorf – Wiesenburg (Mark) 26,9   km
Meinsdorf – Lutherstadt Wittenberg-Priestewitz 24,91   km
Roßlau (Elbe) – Meinersdorf 2,6   km
Weißstadt-Gölzau – Arensdorf (b Köthen) 3,0   km

Übernahme von Teilen um Zeitz von der Rbd Erfurt einschl. dem Bw Zeitz  [a.Q. 01.04.1955]
 
01.04.1955   Auflösung der Reichsbahnämter als Einheitsämter und Neueinrichtung von Reichsbahnämter für Betrieb und Verkehr

Gliederung der Reichsbahndirektion Halle – Direktionsnummer 23
Direktionssitz in der Ernst-Kamieth-Str. 2 in 4020 Halle (Saale)
 
Reichsbahnämter (Rba)     Halle, Leipzig und Lutherstadt Wittenberg
Bahnmeistereien (Bm) Rba Halle   Halle, Merseburg, Röblingen am See und Stumsdorf
  Rba Leipzig   Altenburg, Borsdorf, Engelsdorf, Geithain, Leipzig-Connewitz, Leipzig Hbf,
Leipzig-Plagwitz, Leipzig-Wahren und Zeitz
Rba Lutherstadt Wittenberg   Annaburg, Bitterfeld, Delitzsch, Dessau, Eilenburg, Falkenberg (Elster),
Gräfenhainischen, Roßlau (Elbe) Lutherstadt Wittenberg und Bauzug 61
Brückenmeisterei (Brm)     Halle
Hochbaumeistereien (Hbm)     Halle, Leipzig und Lutherstadt Wittenberg
Signal- und Fernmeldemeistereien (Sfm)   Halle, Leipzig und Lutherstadt Wittenberg
Oberbauwerk (Obw)     Leipzig
     
1955   Abgabe von Teilen um Güsten an die Rbd Magdeburg mit den Bw Güsten und Bw Roßlau (Elbe)
22.05.1955   Umbenennung des Bf Düben (Mulde) in Bf Bad Düben (Mulde) und Bf Mosigkau in Bf Dessau-Mosigkau
27.07.1955   Offizielle Wiederinbetriebnahme des rückgeführten Bahnstromkraftwerkes Muldenstein
01.09.1955   Beginn der vierten Aufnahme eines elektrischen Betriebes in Mitteldeutschland
01.01.1961   Umwandlung des Bw Großkorbetha in eine Einsatzstelle des Bw Halle (Saale) G
07.06.1961   Raw Halle erhält den Ehrennamen "Ernst Thälmann"
01.07.1962   Das Bww Leipzig-Wahren wird Außenstelle des Bw Leipzig Hbf West
25.05.1963   Schließung der Est. Halle Turmstr. des Bw Halle P
29.09.1963   Entfall der Bezeichnung »Vbf« bei den Rangierbahnhöfen Leipzig-Mockau und Leipzig-Wahren
01.01.1964  

Umwandlung des Bw Leipzig Bay Bf in eine Est. des Bw Leipzig Hbf Süd,
Wechsel der Est. Kohren-Sahlis und Est. Geithain zum Bw Leipzig Hbf Süd und der Est. Gaschwitz zum Bw Leipzig Hbf West,
Umwandlung des Bw Leipzig-Plagwitz in eine Est. des Bw Leipzig-Wahren und Schließung dessen Est. Leipzig-Leutzsch,
Wechsel der Est. Wurzen vom Bw Leipzig Hbf Süd zum Bw Eilenburg

1967   Auflösung der Einsatzstelle Prettin des Bw Falkenberg (Elster)
01.04.1967   Auflösung des Bw Dessau und Umwandlung in eine Einsatzstelle des Bw Roßlau (Elbe)
01.05.1967   Umwandlung des Bw Merseburg in eine Est. des Bw Halle (Saale) G
01.06.1967   Auflösung des Bw Eilenburg und Umwandlung in eine Est. des Bw Falkenberg (Elster)   [a.Q. 01.10.1968],
Auflösung des Bw Zeitz und Umwandlung in eine Est. des Bw Leipzig Hbf West
01.07.1967   Wechsel der Est. Torgau vom Bw Eilenburg zum Bw Falkenberg (Elster)
01.01.1968   Auflösung des Bw Bitterfeld und Umwandlung in eine TE des Bw Halle (Saale) P
01.06.1968   Wechsel der Est. Gerbstedt vom Bw Halle G zum Bw Röblingen am See und
Wechsel der Est. Querfurt vom Bw Röblingen am See zum Bw Halle G
26.09.1971   Auflösung der Est. Schildau des Bw Falkenberg (Elster)
01.01.1976   Auflösung der Est. Gerbstedt des Bw Röblingen am See

01.01.1977

  Übernahme der Teile um Dessau / Roßlau von der Rbd Magdeburg mit dem Bw Roßlau (Elbe) und der Est. Dessau
1977   Übernahme der Reststrecke Osterfeld (b Zeitz) – Zeitz von der Rbd Erfurt
     
1986   Umwandlung der Brückenmeisterei Halle in ein Instandhaltungswerk für Brücken und Kunstbauten (IwBK)

Organigramm der Rbd Halle
   
 Präsident
|   |   |   |   |
Abteilung Kader u. Bildung   Inspektion für Arbeits- und Produktionssicherheit   Inspektion des Präsidenten   Sekretariat des Präsidenten   Hauptabteilung I
|   |   |   |   |
Vizepräsident für Transportorganisation und Fahrzeuge
(ab 191960 Vpr OpD,
ab 1974 Vpr TF)
  Vizepräsident für Bahnanlagen

(ab 1960 Vpr A)
  Vizepräsident für Technik und Prozess-automatisierung
(ab 1986 Vpr TP)
  Vizepräsident für Ökonomie

(ab 1975 Vpr Ök)
  Hauptbuchhaltung


(Hb)
 • Stab für operative     Vertriebsleitung
   
(ab 1974)
   • Verwaltung
 • Bahnanlagen
    Abt. Wissenschaft
  und Technik
    Abt. Planung     Abt.
  Wirtschaftskontrolle
 • Verwaltung
   Betriebs- und    Verkehrsdienst
     Fachabt. Oberbau    und Strecken     Büro für   Neuererbewegung u.
  Schutzrechtsarbeit
    Abt.
  Materialwirtschaft
    Abt.
  Einzelrechnung
   Fachabt.
   Betriebstechnik
     Fachabt. Brücken
   und Kunstbauten
    Gruppe
  Energiewirtschaft
    Abt.
  Arbeit und Löhne
    Abt.
  Komplexrechnung
   Fachabt.
   Güterverkehr
     Fachabt. Hochbau     Einsatzgruppe
  Prozessrechner
    Abt.
  Soziale Betreuung
    Rechnungsstelle für
  Arbeitskräfte u. Lohn
   Fachabt.
   Reiseverkehr
   • Verwaltung    Sicherung und    Fernmeldewesen     Entwicklungsgruppe
  elektrodynamischer
  Gleisbremsen
    Abt. Finanzen und
  Zahlungsverkehr
   
 • Verwaltung    Materialwirtschaft      Fachabt.    
   Sicherungswesen
        Abt. Recht und
  Immobilien
   
   Fachabt.
   Triebfahrzeugbetrieb
     Fachabt.    
   Fernmeldewesen
        Allgemeine
  Verwaltung
   
   Fachabt.
   Tfz-Unterhaltung
   • Hauptabteilung    Elektrifizierung /
   Investitionen
           
   Fachabt.
   Technische Anlagen
     Investbauleitungen            
   Fachabt.
   Elektr. Zugförderung
               
 • Verwaltung
   Wagenwirtschaft
               
   Fachabt.
   Wagenbetrieb
               
   Fachabt.
   Wagenunterhaltung
               
     
11.1989   Nach dem Mauerfall explosionsartiger Anstieg der Reiseverkehrsleistungen von Ost nach West u.z.
27.05.1990   Fahrplanwechsel: Nach 45 Jahren wieder planmäßig durchgehender Eisenbahnverkehr auf der Strecke Halle (Saale) – Kassel
07.09.1990   Schreiben des Generaldirektors der Deutschen Reichsbahn – Hans Klemm – an den Direktionspräsidenten Dr. Mecke über die
bevorstehende territoriale Neugliederung der Reichsbahndirektionsbezirke und der bevorstehenden Auflösungen der Rbd Cottbus,
Rbd Greifswald und Rbd Magdeburg – Die Übergabe der Amtsgeschäfte ist vom 01.-13.10.1990 zu vollziehen.
11.1990   Beginn der Rückentwicklung der Halle, Leipzig und Lutherstadt Wittenberg zu reinen Betriebsämter
01.10.1990   Übernahme des vollständigen Direktionsbezirkes der Rbd Magdeburg:
Hieraus erwächst die Direktion auf 3.671 Strecken-km (davon 134 km Schmalspur), wovon 1.237 km elektrifiziert (hiervon 23 km in 50 Hz) sind
1991   Schließung der Est. Torgau des Bw Falkenberg (Elster) und der Est. Leipzig-Plagwitz des Bw Leipzig-Wahren
     
08.1991   Organigramm der Rbd Halle

PR          
Präsident
|   |   |   |   |       |   |   |
PR 1
Sekretariat des Präsidenten
  Hauptabteilung
G
Güterverkehr
  Hauptabteilung
P
Personenverkehr
  Hauptabteilung
N
Nahverkehr
  Hauptabteilung
BI
Betrieb und Bautechnik
  Hauptabteilung
T
Techn. Dienste
  Hauptabteilung
PS
Personal und Soziales
  Hauptabteilung
S
Steuerung und Planung
PR 2
Öffentlichkeits-arbeit und Presse
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
PR 3
Organisation und Informationsverarb.
  |
|
  |
|
  |
|
  Fachbereich
B
Betrieb
  Fachbereich
I
Bautechnik
  |
|
  |
|
  |
|
PR 4
Interne Revision
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
  |
|
PR 5
Allg. Verwaltung
  Abteilungen
Gz
Verkaufsvorbereit
und -abwicklung
  Abteilungen
Pv
Verkauf
Personenverkehr
  Abteilungen
Nv
Verkehrverbund
Ballungsgebiet
  Abteilungen
Bp
Fahrplan
  Abteilungen
Ie
Elektrotechnik
  Abteilungen
Tm
Maschinen-
technik
  Abteilungen
Pw
Personal-wirtschaft
  Abteilungen
Sp
Planung und
Controlling
    Gm
Leistungsplanung Leistungserstellung
  Pm
Marketing in der Region
  Nm
Streckenmanage-ment Region
  Bf
Zugförderung
  Ib
Bahnanlagen
  Tw
Wagentechnik
  Ph
Personalführung
  Sf
Finanzen
    Generalvertretung
Ggh 1
Halle
  Pd
Servicebetriebe
      Bt
Betriebsdienst,
-sicherheit
  Is
Sicherungs- u.
Telekommunik-
ationstechnik
  Tu
Umwelt- u.
Gefahrenschutz
Tech. Überwach.
  Pe
Personallenkung
Personaleinsatz
  Sr
Rechnungswesen
VPS
Vorprüfungsstelle
  Ggh 2
Leipzig
  Generalvertretung
Pgh 1
Halle
      Bd
Betriebsführung
  Ik
Übergreifende
Bauwirtschaft
und Technik
      Pa
Arbeit
  Mr
Recht
    Ggh 3
Luth. Wittenberg
  Pgh 2
Leipzig
      Bo
Oberbetriebs-
leitung
  Iv
Vermessungs-
wesen
      Pb
Bildungs- u. Vor-
schlagwesen
  Mw
Einkauf und
Materialwirtschaft

Bauaufsicht
      Pgh 3
Luth. Wittenberg
      BI
Betriebl. Infra-
strukturplanung
  In
Neu- / Ausbau
      Ps
Soziales
  Mb
Immobilien
     
31.08.1991   Schließung der Est. Halle-Klaustor des Bw Halle P
15.09.1991   Wiederinbetriebnahme der Brockenbahn
31.12.1991   Gänzliche Auflösung der Halle, Leipzig und Lutherstadt Wittenberg und Bildung an gleicher Stelle von Betriebsabteilungen, die dem Fachbereich Betrieb unterstehen
1992   Umwandlung des Bw Röblingen am See in eine Est. des Bw Halle (Saale) G
01.02.1993   Abgabe der Brocken- Harzquer- und Selketalbahn mit insgesamt 140 Strecken-km an die Harzer Schmalspubahnen GmbH
01.03.1993   Schließung der Est. Meuselwitz des Bw Altenburg (Thür),
Auflösung des Bw Blankenburg (Harz) und Umwandlung in eine Est. des Bw Halberstadt
 
31.12.1993   Auflösung der Rbd Halle nach fast 99-jährigen Bestehens und Aufteilung in die neugeschaffenen, selbständigen Geschäftsbereiche mit Regionalbereichen und Niederlassungen im Zuge der Anfang 1992 begonnenen Bahnreform





Streckeneröffnungen
Die Streckenangaben beziehen sich nicht nur auf die Direktionszugehörigkeit bei Eröffnung, sondern auch auf eine teilweise zeitlich begrenzten
und/oder nachträglichen Unterstellung dieser Eisenbahndirektion.

Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1837 24.04.
12.11.
Leipzig Dresdner Bf – Ahlten,
Ahlten – Borsdorf – Gerichshain
10,60
4,32
km
km
1838 11.05.
31.07.
16.09.
Gerichshain – Machern,
Machern – Wurzen,
Wurzen – Bezirksgrenze (– Dahlen/Sachsen)
2,93
8,00
2,60
km
km
km
1839 29.06.
09.09.
Magdeburg – Buckau – Schönebeck,
Schönebeck – Saalebrücke bei Calbe Ost
15,04
12,45
km
km
1840 19.06.
23.07.
18.08.
01.09.
Saalebrücke bei Calbe Ost – Cöthen,
Cöthen – Stumsdorf – Halle a. Saale,
Halle/Saale – Dieskau – Schkeuditz – Wahren – Leipzig Magdeburger Bf,
Deßau – Cöthen
22,72
35,82
37,63
21,18
km
km
km
km
1841 01.07.
18.08.
28.08.
10.09.
Anhalter Bahn


Anhalter Bahn
Jüterbog – Bezirksgrenze (– Berlin Anhalter Bf),
Coswig – Meinsdorf – Roßlau – Dessau
Coswig – Klein Wittenberg – Wittenberg (Pr. Sa.),
Jüterbog – Wittenberg (Pr.Sa.)
3,12
22,01
14,76
31,94
km
km
km
km
1842 19.09. Leipzig Bayer. Bf – Connewitz – Gaschwitz – Böhlen – Altenburg 38,52 km
1844 15.03. Altenburg – Gößnitz – Crimmitschau 24,33 km
1846 06.06.
24.06.
01.09.
23.12.

Halle a. Saale – Merseburg – Corbetha – Bezirksgrenze (Weißenfels),
Cottbus – Schwielochsee , [Pferdeeisenbahn]
Cöthen – Biendorf – Baalberge – Bernburg;
Biendorf – Gerlebogk
28,17
~ 31
21,01
7,11
km
km
km
km
1848 02.07.
01.10.
Jüterbog – Herzberg a. Elster,
Herzberg a. Elster – Falkenberg – Bezirksgrenze (– Röderau)
38,32
12,86
km
km
1856 22.03. Leipzig Thüringer Bf – Möckern – Leutzsch – Markranstädt – Corbetha 32,21 km
1857 12.05.
12.05.
17.08.
Staßfurt-Leopoldshall – Förderstedt – Bezirksgrenze (– Schönebeck),
Gütergleis Staßfurt-Leopoldshall – Löderburg,
Dessau – Bitterfeld
17,81
3,91
25,56
km
km
km
1859 01.02.
01.02.
03.08.
Anhalter Bahn

Anhalter Bahn
Bitterfeld – Halle a. Saale,
Bitterfeld Delitzsch – Leipzig Berl Bf und Verbindung Leip Berl Bf – Bayer Bf,
Wittenberg (Pr.Sa.) – Pratau – Bitterfeld
30,00
32,75
36,88
km
km
km
1863 01.11. Zerbst – Roßlau

18,03

km
1865 01.09. Halle a. Saale – Teutschenthal – Oberröblingen – Eisleben – Blankenheim 48,4 km
1866 12.04.
12.04.
14.05.
13.09.
Bernburg – Güsten – Aschersleben – Bezirksgrenze (– Wegeleben),
Güsten – Staßfurt-Leopoldshall,
Borsdorf – Beucha – Grimma ob Bf,
Cottbus – Lübbenau – Lübben – Bezirksgrenze (– Königswusterhausen)
59,56
6,51
19,24
56,42
km
km
km
km
1867 14.01.
27.10.
31.12.
Borna – Kieritzsch,
Grimma ob Bf – Bezirksgrenze (– Großbothen – Leisnig),
Cottbus – Spremberg – Weißwasser – Horka – Bezirksgrenze (– Görlitz)
6,79
5,41
90,47
km
km
km
1868 07.01. Frose – Ballenstedt 13,86 km
1870 07.01. Großenhain Cottb Bf – Ruhland – Senftenberg – Cottbus 79,73 km
1871 01.09.
15.10.
01.12.
31.12.
 


Niederschlesische Zweigbahn
Cottbus – Bezirksgrenze (– Guben),
Könnern – Sandersleben – Aschersleben,
Falkenberg – Dobrilugk-Kirchain Finsterwalde – Calau – Cottbus,
Sagan – Sora
2,83
28,39
78,82
12,82
km
km
km
km
1872 01.02.
01.03.

08.04.
01.05.
19.06.
30.06.
30.06.

01.10.
15.10.
Senftenberg – Landesgrenze zu Sachsen (– Kamenz/Sachs],
Cottbus – Forst/Lausitz,

Limbach/Sachsen – Wittgendorf ob Bf,
Eilenburg – Torgau – Falkenberg und Anschluss an den Gbf in Falkenberg,
Altenburg – Meuselwitz – Wuitz – Bezirksgrenze (– Zeitz),
Forst/Lausitz – Teuplitz Bezirksgrenze (– Sorau),
Halle a. Saale – Peißen – Delitzsch ob Bf – Eilenburg,

Halle a. Saale – Trotha – Teicha – Nauendorf – Könnern,
Weißwasser – Muskau
15,7
29,98

6,40
45,77
24,34
21,08
50,94

29,67
7,71
km
km

km
km
km
km
km

km
km
1873 20.10.
20.10.
??
Plagwitz – Pegau – Bezirksgrenze (– Zeitz),
Leutzsch – Plagwitz,
Gütergleis Trotha – Saaleufer
29,20
4,16
1,33
km
km
km
1874 01.01.
01.05.
01.06.
01.07.
01.11.
Senftenberg – Hohenbocka – Landesgrenze bei Straßgräbchen,
Lübbenau – Calau – Senftenberg,
Falkenberg – Elsterwerda – Hoyerswerda – Bezirksgrenze (– Kohlfurt),
Güterglück – Zerbst,
Eilenburg – Heiterblick – Schönefeld – Leipzig Eilenburger Bf
19,62
40,35
146,48
8,2
23,51
km
km
km
km
km
1875 17.06.
17.06.
17.06.
17.06.
15.10.
15.10.
15.10.
Elsterwerda – Dobrilugk-Kirchhain – Ucro – Bezirksgrenze (– Zossen),
Verbindungsbahn bei Elsterwerda,
Elsterwerda – Bezirksgrenze ( Großenhain Berl Bf),
Gütergleis auf den Bf Dobrilugk-Kirchhain,
Elsterwerda – Bezirksgrenze (– Blockstelle Zeithain),
Ruhland – Lauchhammer,
Wittenberg (Pr.Sa.) – Falkenberg bei Torgau
82,65
1,67
1,80
0,90
1,81
8,10
54,05
km
km
km
km
km
km
km
1876 01.03.
31.12.
??


Pfännerschaftliche Kohlebahn
Verbindungsgleis in Hohenbocka,
Cottbus – Wilmersdorf – Bezirksgrenze (– Grunow – Frankrfurt/Oder)
,
Kohlegrube "Alt-Zscherben" – Saline   [Schmalspur 900 mm]
1,91
9,89
5,6
km
km
km
1877 10.01.
30.06.
15.10.
Sandersleben – Hettstedt,
Wurzen – Neichen-Zöhda – Bezirksgrenze (– Großbothen),
Verbindungsbahn in Roßlau
6,43
24,23
1,18
km
km
km
1878 ....03.
20.08.
20.08.
20.08.
20.08.
Güterbahn Halle a. Saale Gbf – Halle a. Saale Thüringer Gbf,
Verbindungsbahn Leipzig – Connewitz,
Anschluß Schönefeld – Leipzig Übergabebf,
Leipzig Übergabebf, – Leipzig-Möckern,
Leipzig Magdeburger Bf – Leipzig Übergabebf,
6,40
9,36
3,23
4,53
0,52

km
km
km
km
km

1879 15.04.

01.09.
05.10.
15.12.
Wetzlarer Bahn, Kanonenbahn Blankenheim Trennungsbf – Leipzig Übergabebf, Bezirksgrenze (– Hettstedt) und Wiesenburg/Mark – Bezirksgrenze (– Belzig),
Plagwitz – Kleinzschocher – Gaschwitz,
Cottbus – Cottbus Altstadt,
Staßfurt-Leopoldhall – Hecklingen
101,37

10,12
1,09
4,89
km

km
km
km
1880 01.07.
15.09.
Gütergleis in Horka,
Hecklingen – Egeln
2,44
13,72
km
km
1881 10.08. Egeln – Etgersleben – Bezirksgrenze (– Blumenberg) 10,38 km
1882 15.09. Calbe a. Saale Ost – Calbe a. Saale West 2,32 km
1884 01.10. Oberröblingen am See – Querfurt 15,12 km
1886 24.09.
15.12.
Teilstück der Verbindungsbahn Plagwitz-Lindenau mit dem bayer. Bf in Leipzig,
Merseburg – Mücheln
1,04
16,09
km
km
1887 20.09.
17.10.
Zschipkau – Sallgast – Finsterwalde/Niederlausitz,
Meuselwitz – Bezirksgrenze (– Ronneburg i. Thür.)
20,16
12,95
km
km
1888 01.04.
01.04.
01.04.
15.05.
17.09.
06.10.
16.10.
22.10.
01.11.
Halle a. Saale – Peißen,
Verbindung der Strecke Halle a. Saale – Weißenfels auf den Bf Halle a. Saale,
Grunow – Beeslow,
Gütergleis der Strecke Berlin – Halle a. Saale auf den Bf Halle a. Saale,
2. Teilstück der Verbindung Leipzig Bayer. Bf – Plagwitz-Lindenau,
Gütergleise zum Gbf Halle a. Saale,
Gütergleis der Strecke Magdeburg – Leipzig auf den Bf Halle a. Saale,
Teutschenthal – Salzmünde,
Neichen-Zöhda – Bezirksgrenze (– Mügeln)   [Schmalspur 750 mm]

6,88
2,20
4,18
9,4
6,02
4,37
2,65
8,57
0,44

km
km
km
km
km
km
km
km
km
1889 01.11. Könnern – Baalberge 11,28 km
1890 01.05.
01.05.
15.07.
15.08.
01.12.
Cöthen – Aken,
Gütergleis Salzmünde – Saalehafen,
Torgau – Pretzsch – Pratau,
Balbe a. Saale West – Abzw. Waldau (– Bernburg),
Gommern – Plötzky – Pretzin   [Schmalspur 750 mm]
12,50
0,96
41,87
14,94
4,2
km
km
km
km
km
1891 01.09.
15.11.
Weißwasser – Forst/Lausitz,
Etgersleben – Unseburg
29,92
9,55
km
km
1892 01.10. Unseburg – Förderstedt 8,07 km
1893 08.05. Forster Stadtbahn Forst/Lausitz – div. Fabrikanschlüsse   [Schmalspur 1.000 mm] 17,16 km
1894 22.09.
01.12.
Dessau – Wörlitz,
Jüterbog – Treuenbrietzen – Bezirksgrenze (– Beelitz),
Sallgast – Lauchhammer
18,70
20,0
12,8
km
km km
1895 08.01.
09.02.
13.02.
20.02.

01.10.
01.10.
Zschornewitzer Kleinbahn
Hafenbahn Halle
Indusriebahn Halle


Lausitzer Eisenbahn
Burgkemnitz – Golpa,
Halle a.d. Saale Thür. Gbf – Indusriebf Halle Turmstraße – Sophienhafen,
Halle Turmstraße – Maschinenfabrik Pfännerhöhe   [Schmalspur 1.000 mm],

Eilenburg Ost – Düben,

Düben – Pretzsch,
Hansdorf – Wiesau – Priebus
6,2
6,0
1,21

17,70

20,80
22,9
km
km
km

km
km
km
1896 29.03.
26.05.
01.10.
30.10.
01.12.
15.12.



Cöthener Kleinbahn
Lausitzer Eisenbahn
Sallgast Kostebrau,
Halle Klaustor
Gerbstedt Hettstedt,
Merseburg – Bad Lauchstädt – Schafstädt,
Cöthen Klbf – Radegast,
Rauscha – Freiwaldau (Krs Sagan),
Bad Lauchstädt – Benkendorf
8,0
44,6

17,75
12,9
8,4
5,69
km
km
km
km
km
km
1897

??
01.04.
01.04.
15.04.
01.05.
12.07.
01.09.
01.09.
01.10.
01.10.
25.11.
25.11.
09.12.
16.12.

 Zschornewitzer Kleinbahn


Cöthener Kleinbahn

Harzquerbahn


Lausitzer Eisenbahn
Spremberger Stadtbahn

Niederlausitzer Eisenbahn
Dessauer Kleinbahn
Oranienbaum (Anh) – Großmöhlau,
Benkendorf – Schlettau bei Halle a. Saale,
Aschersleben – Schneidlingen – Nienhagen,
Cöthen Klbf – Ostercöthen,
Jüterbog – Bezirksgrenze (– Kummersdorf Schießplatz),
Nordhausen – Ilfeld   [Schmalspur 1.000 mm],
Plagwitz – Lausen – Lützen,
Lausen – Markranstädt,
Teuplitz Nebenbf – Sommerfeld Nebenbf,
Spremberg Staatsbf – Spremberg Stadtbf   [Schmalspur 1.000 mm],
Großcorbetha – Bezirksgrenze (– Deuben bei Zeitz),
Kostebrau – Lauchhammer Eisenwerk,
Dessau Radegaster Bf – Radegast,
Uckro Süd – Luckau
9,5
4,37
45,4
1,0

2,05
10,71

17,29
3,39
19,43
3,2
22,40
4,1
26,3
8,00
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1898 21.01.
03.03.
15.03.
01.05.
29.05.
29.05.
29.05.
15.06.
20.06.
20.06.
09.08.
15.09.
20.09.
01.10.
23.10.
Spremberger Stadtbahn
Niederlausitzer Eisenbahn
Niederlausitzer Eisenbahn
Harzquerbahn
Spreewaldbahn
Spreewaldbahn
Spreewaldbahn
Lausitzer Eisenbahn
Harzquerbahn
Harzquerbahn

Harzquerbahn

Spreewaldbahn

Spremberg Lausitz Ostbf – Spremberg Lausitz Stadtbf,
Luckau – Lübben Süd,
Falkenberg bei Torgau – Uckro Süd,
Ilfeld – Netzkater   [Schmalspur 1.000 mm],
Goyatz – Straupitz   [Schmalspur 1.000 mm],
Lübben Ost – Burg – Straupitz   [Schmalspur 1.000 mm],
Lieberose Anschlußbf – Byhlen   [Schmalspur 1.000 mm],
Muskau – Teuplitz,
Drei Annen Hohne – Wernigerode   [Schmalspur 1.000 mm],
Drei Annen Hohne – Schierke   [Schmalspur 1.000 mm],
Radegast – Zörbig
Netzkater – Benneckenstein   [Schmalspur 1.000 mm],
Königswusterhausen – Beeskow,
Ögeln – Beeskow,
Lübben Anschlußbf – Lübben Ost   [Schmalspur 1.000 mm],

3,25
15,80
49,40
3,24
13,9
20,37
13,32
23,12
14,18
5,36
3,5
15,89
48,63
1,6
4,76
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1899 27.03.
27.03.

01.04.
21.05.
07.12.
Harzquerbahn
Brockenbahn

Spreewaldbahn
Spreewaldbahn
Drei Annen Hohne – Benneckenstein   [Schmalspur 1.000 mm],
Schierke – Brocken   [Schmalspur 1.000 mm],
Torgau Hafen – Torgau Staatsbf,
Burg (Spreewald) – Briesen – Cottbus West,
Cottbus West – Cottbus Anschlußbf,
Gerbstedt – Friedeburg – Saalehagen,
Halle Thür Bf – Halle Klaustor,
16,51
13,52
2,0
16,0
1,8
10,0
km
km
km
km
km
km
km
1900 10.04.
10.04.
10.04.
01.05.
18.07.
05.10.
01.11.
20.12.
20.12.
20.12.
Mansfelder Kleinbahnen
Mansfelder Kleinbahnen
Mansfelder Kleinbahnen
Helfta – Eisleben – Mansfeld – Hettstett  [Schmalspur 1.000 mm],
Eisleben – Eisleben Bf  [Schmalspur 1.000 mm],
Eisleben – Eisleben Friedhof  [Schmalspur 1.000 mm],
Verbindungskurve der Strecken Leipzig – Eilenburg und Leipzig – Hof,
Nauendorf – Gröbzig,
Gröbzig
– Gerlebogk,
Pretzin – Dannikow  [Schmalspur 750 mm]
Dahme – Rosenthal – Görsdorf  [Schmalspur 750 mm],
Dahme – Hohenseefeld – Luckenwalde  [Schmalspur 750 mm],
Hohenseefeld – Werbig – Jüterbog  [Schmalspur 750 mm]
28,6
1,1
2,0
0,75
11,2
3,8
3,9
7,2
46,4
27,2
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1901 24.11. Niederlausitzer Eisenbahn Lübben Süd – Hartmannsdorf – Beeskow NLE 40,10 km
1902 02.05.
10.05.
15.06.
01.09.
01.09.
Delitzscher bzw. Crostitzer Kleinbahn
Merseburger Überlandbahn
Crensitz – Crostitz-Hohenleina,
Halle – Ammendorf – Merseburg  [Schmalspur 1.000 mm],
Annaburg West – Prettin – Prettin Hafen,
Kostebrau – Lauchhammer,
Sallgast – Lauchhammer,
3,8
14,9
14,2
5,0
12,76
km
km
km
km
km
1903 09.02.
05.07.
Bergwitz – Reuden – Kemberg (Bz Halle),
Wallwitz – Wettin (Saale)
5,9
10,3
km
km
1904 14.05.
01.06.
01.07.
Spreewaldbahn Goyatz – Schwielochsee,
Forst (Lausitz) – Bezirksgrenze (– Kaltenborn),
Querfurt – Bezikrksgrenze (– Vitzenburg),
0,7
1,70
15,27
km
km
km
1905 01.10.
15.12.
Senftenberg (Niederlausitz) – Zschipkau,
Bebitz – Beesenlaublingen
7,32
5,14
km
km
1906 01.05.
01.05.
01.05.
01.05.
01.05.
Leipziger Güterring
Leipziger Güterring
Leipziger Güterring
Wahren – Schönefeld,
Leipzig-Thekla – Leipzig-Heiterblick,
Verbindung Wahren – Leutzsch u. Wahren – Schönefeld,
Zufuhrstrecken zum neuen Vbf Engelsdorf,
Frohburg – Kohren-Sahlis
13,39
3,36
1,04
10,24
7,76
km
km
km
km
km
1907 01.07.
01.10.
01.10.
01.10.
15.12.
28.12.

Spremberger Stadtbahn
Neu Petershain – Prochim-Haidemühl – Hoyerswerda,
Prochim-Haidemühl – Spremberg West,
Leipzig Berl Bf – Abzw. vor Lützschena,
Leipzig prov. Thüringer Bf – Leutzsch,
Horka – Lodenau,
Lodenau – Saenitz
23,78
13,71
12,53
6,98
12,7
4,6
km
km
km
km
km
km
1908 14.05.
17.05.
01.10.
Besenlaublingen – Alsleben (Saale),
Saenitz – Priebus,

Hoyerswerda – Landesgrenze zu Sachsen bei Königswartha
2,49
8,8

1,10
km
km
km
1909 ??
17.09.
01.10.
Zschornewitzer Kleinbahn
Bötzowbahn
Großmöhlau – Golpa,
Burxdorf – Mühlberg,
Kieritzsch – Groitzsch – Pegau
1,2
7,4
15,12
km
km
km
1910 07.09. Radegast – Zörbig   [dreischieniger Ausbau] 3,5 km
1911 01.04.
01.10.
??
Mücheln bei Merseburg – Querfurt,
Seelingstädt b Brandis – Trebsen-Pauschwitz,
Lutherstadt Wittenberg West – Straach
18,63
3,29
10,2
km
km
km
1912 24.09. Leipzig Berl Bf – Leipzig Hbf 1,40 km
1913 01.05.
01.10.
01.12.
 
Lausitzer Eisenbahn
Böhlen b Leipzig – Espenhain,
Priebus – Lichtenberg (Niederschles),
Güterverbindungsbahn Techwitz – Bezirksgrenze (– Zeitz)
6,77
6,90
2,95
km
km
km
1914 01.05.
16.11.
Güterverbindung bei Halle zwischen Halle – Weißenfels und Halle – Leipzig,
Torgau – Mehderitzsch
4,64
10,09
km
km
1915 02.01.
01.04.
01.05.
29.09.
 
Delitzscher bzw. Crostitzer Kleinbahn
Mehderitzsch – Belgern,
Crostitz Hohenleina – Rackwitz,
Leipzig Hbf – Leipzig-Thekla,
Schnellzugverbindungsgleis Leipzig Hbf – Leipzig-Paunsdorf,
7,02
6,9
4,69
0,85
km
km
km
km
1916 24.12. Könnern – Rothenburg (Saale) 5,4 km
1917 19.04. Güterzufuhrstrecken auf den neuen Bf Senftenberg 6,05 km
1918 28.01.
05.02.
08.05.
08.07.
01.09.

Merseburger Überlandbahn
Güterzufuhrstrecken auf den Bf Bitterfeld,
Merseburg – Mücheln (Geiseltal)  [Schmalspur von 1.000 mm],
Güterstrecke auf den neuen Bf Bitterfeld aus Richtung Halle (Saale),
Güterzufuhrstrecken auf den Bf Dessau-Roßlau,
Gütergleis Engelsdorf – Leipzig-Stünz
4,52
17,2
0,95
3,11
1,75
km
km
km
km
km
1919 01.04.
28.04.
18.10.
Zschornewitzer Kleinbahn Burgkemnitz – Zschornewitz – Oranienbaum,
Merseburg – Leuna,
Gütergleise auf den Bf Halle (Saale),
20,8
4,31
3,60
km
km
km
1920 01.11. Mansfeld – Wippra 19,88 km
1921 01.04.
01.04.
01.06.
16.09.
 


Magdeburger Vorortbahn
Meinsdorf – Block Ai – Jeber-Bergfrieden,
Gütergleis bei Meinsdorf,
Mockrehna – Gneisenaustadt Schildau,
Magdeburg – Schönebeck (Elbe)
12,20
1,13
10,48
12,1
km
km
km
km
1923 01.06. Jeber-Bergfrieden – Wiesenburg (Mark) 14,66 km
1924 23.10. Gütergleis Merseburg – Kötzschen 1,92 km
1926 23.08.
??
Wurzen – Zschepa-Hohburg,
Anschlussgleis Alsleben (Saale) – Alsleben (Saale) Stadtmühle
8,26
0,72
km
km
1927 01.01.
07.03.
Gütergleise auf den Bf Halle (Saale) aus Richtung Thüringen und Leipzig,
Zschepa-Hohburg – Eilenburg
5,42
13,31
km
km
1928 01.06. Leuna – Zöschen 8,10 km
1929 02.08. Delitzscher Kleinbahn Rackwitz – Glesin – Delitzsch Stadt 26,9 km
1931 01.07. Zöschen – Leipzig-Leutzsch 15,32 km
1936 01.07.
15.10.
Großbothen – Bad Lausick – Heinersdorf,
Gütergleis Großkorbetha – Weißenfels
13,60
8,00
km
km
1937 02.10. Borna b. Leipzig – Bad Lausick 18,55 km
1960 ?? Belgern – Anschl. Steinzeugwerk Belgern 1,20 km
 

 rot
       Streckeneröffnungen bei Gründung am 01.04.1895
 Die Eröffnungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da in der Vergangenheit nicht immer korrekt
 zwischen dem Tag der Eröffnungsfahrt und der Aufnahme des Regelbetriebes unterschieden wurde.
 In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen Betriebes angegeben.


Streckenkarte 1895 Streckenkarte 1927 Streckenkarte 1938 (weblink) Streckenkarte 1984





Streckenelektrifizierungen
 Die Elektrifizierungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da zwischen "Fahrleitung unter Spannung setzen",
 der ersten Probefahrt und dem ersten planmäßgen Betrieb oftmals nicht unterschieden wurde.
 In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen elektrischen Betriebes angegeben.

Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1911 18.01.   Dessau – Bitterfeld   [10 kV~, 15 Hz, ab 01.10.1911 mit 15 kV~, 16 ⅔ Hz],
Einstellung 04.08.1914
26,3 km
1913 05.12.   Bitterfeld – Delitzsch Berl Bf — Einstellung 04.08.1914 13,37 km
1914 01.05.
01.06.
Wahren – Mockau – Schönefeld Pr.St.E. — Einstellung 04.08.1914,
Delitzsch Berl. Bf. – Neuwiederitzsch — Einstellung 04.08.1914,
Bitterfeld – Neuwiederitzsch – Leipzig Hbf ²,
Leipzig Hbf – Halle Hbf
²
13,4
14,2
32,8
39,5
km
km
km
km
1921 15.01.
27.09.
  Wiederinbetriebnahme Wahren – Leipzig-Schönefeld,
Leipzig Hbf – Delitzsch – Bitterfeld
13,4
33,2
km
km
1922 09.04.
01.06.
08.10.
19.12.
Wiederinbetriebnahme Bitterfeld – Dessau Hbf,
Halle (Saale) Hbf – Leipzig Hbf,
Leipzig-Schönefeld – Engelsdorf Vbf,
Dessau – Zerbst
26,3
37,6
2,8
18,1
km
km
km
km
1923 01.02.   Zerbst – Güterglück 9,32 km
1927 01.01.   Verbindungsgleise nach Halle (Saale) Hbf 6,9 km
1934 02.07.
07.10.
  Leipzig-Wahren – Leipzig Magdeburg-Thüringer Bf,
Halle (Saale) Hbf – Köthen – Magdeburg Hbf
6,4
86,1
km
km
1935 01.06.   Schönebeck – Bad Salzelmen 3,0 km
1941 16.08.   Güterbahnhof Weißenfels ?? km
1942 02.11.
02.11.
  Weißenfels – Großkorbetha – Leipzig,
Leipzig-Leutzsch – Leipzig-Wahren
40,2
2,83
km
km
1943 13.04. Leipziger Güterring Leipzig-Mockau – Neuwiederitzsch 2,61 km
1944 17.04.
??
  Großkorbetha – Merseburg Pbf,
Merseburg Pbf – Halle (Saale) Hbf
19,7
13,5
km
km
1955 01.09.   Halle (Saale) – Köthen * 41,7 km
1956 30.01.   Köthen – Schönebeck (Elbe) * 34,8 km
1958 17.03.
09.06.
17.10.
31.10.
19.11.
20.12.



Leipziger Güterring
Bitterfeld – Dessau Hbf – Roßlau (Elbe) Gbf – Meinsdorf *,
Leipzig – Bitterfeld *,
Leipzig-Wahren – Engelsdorf (Bez. Leipzig) *,
Leipzig-Mockau – Engelsdorf Vbf,
Leipzig Hbf – Halle (Saale) Hbf *,
Abzw. Halle (Saale) Al – Halle (Saale) Gbf
34,2
32,7
17,3
9,29
37,7
1,8
km
km
km
km
km
km
1959 06.04.
06.04.
29.05.
29.05.
21.12.
21.12.
21.12.
21.12.
21.12.
Leipziger Güterring

Leipzig-Wahren Vbf – Wiederitzsch – Leipzig-Mockau *,
Verbindungskurve Wiederitzsch – Neuwiederitzsch,
Halle (Saale) Gbf – Abzw. Halle (Saale) At *,
Leipzig MTh.- Bf. – Leipzig-Wahren Vbf *,
Halle (Saale) Hbf – Merseburg – Weißenfels *,
Verbindungskurve Dieskau – Abzw. Halle (Saale) At,
Merseburg Pbf – Mücheln (Geiseltal),
Merseburg Gbf – Merseburg Süd,
Merseburg Süd – Leuna Werke Nord

7,44
1,1
3,6
6,4
32,2
4,8
17,2
2,8
1,5
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1960 25.11.   Braunsbedra – Neumark 3,0 km
1961 01.10.
01.10.
02.10.
 
Leipziger Güterring
Leipzig Hbf – Böhlen (b Leipzig) – Espenhain Werkbf,
Leipzig-Schönefeld/Engelsdorf Vbf – Abzw. Anger – Abzw. Tabackmühle,
Leipzig Bayer. Bf. – Connewitz – Abzw. Tabackmühle
28,3
14,0
2,0
km
km
km
1962 15.01.
15.01.
  Böhlen (b Leipzig) – Neukieritzsch – Altenburg (Thür),
Neukieritzsch – Borna (b Leipzig)
24,0
7,0
km
km
1963 26.05.
26.05.
29.09.
Leipziger Güterring

Anhalter Bahn
Leipzig-Wahren Vbf – Wiederitzsch – Le-Leutzsch – Le-Plagwitz – Gaschwitz,
Altenburg (Thür.) – Rbd-Grenze (– Zwickau/Sachs),
Halle (Saale) Hbf/Gbf – Bitterfeld – Muldenstein
18,1
35,9
44,7
km
km
km
1964 05.01.
10.12.
  Leipzig Hbf – Markränstädt – Großkorbetha *,
Frankleben – Braunsbedra – Mücheln (Geiseltal)
32,2
11,1
km
km
1968 ....09   3. Gleis Großkorbetha – Weißenfels Gbf 8,2 km
1969 25.09.
26.09.
26.09.
  Leipzig Hbf – Borsdorf – Wurzen,
Halle (Saale) Hbf – Halle (Saale)-Nietleben,
Halle (Saale) Süd – Abzw. Halle (Saale) Aw
25,7
14,4
4,2
km
km
km
1970 01.06.
15.10.
10.12.
  Wurzen – Rbd-Grenze (– Oschatz),
Halle (Saale)-Nietleben – Halle (Saale)-Dölau,
Merseburg – Buna Werke Pbf – Holleben – Halle (Saale) Neustadt
39,5
3,8
17,2
km
km
km
1971 16.06.   Holleben – Angersdorf 1,3 km
1972 21.09.   Halle (Saale) Hbf – Halle (Saale)-Trotha 6,4 km
1974 10.05.
27.09.
04.10.
  Gütergleis Abzw. Ahlten – Borsdorf (Sachs),
Gütergleis Schkeuditz – Leipzig-Wahren Rbf,
Roßlau (Elbe) – Zerbst *
2,1
7,6
7,0
km
km
km
1975 15.04.
28.04.
  Zerbst – Güterglück – Magdeburg Neustadt *,
Leipzig-Mockau – Neuwiederitzsch
46,1
2,5
km
km
1976 26.05.
10.07.
24.09.


Anhalter Bahn
Halle (Saale) Brühlstraße – Halle (Saale) Südstadt,
3. Gleis Neukieritzsch – Abzw. Trachenau,
Muldenstein – Burgkemnitz
2,4
2,7
4,8
km
km
km
1977 19.09.   Leipzig-Plagwitz – Leipzig Hermann-Matern-Allee 1,8 km
1978 25.05. Anhalter Bahn Burgkemnitz – Lutherstadt Wittenberg 26,7 km
1979 13.02.
26.05.
30.09.
Anhalter Bahn
Anhalter Bahn
Lutherstadt Wittenberg – Zahna,
Zahna – Rbd-Grenze (– Jüterbog),
Abzw. Brühlstr. – Abzw. Wörmlitz
10,7
21,2
0,6
km
km
km
1980 18.12.   Leipzig Hermann-Matern-Allee – Leipzig Wilhelm-Pieck-Allee 0,7 km
1982 22.12.   Delitzsch Südwest – Delitzsch ob./unt. Bf. 10,2 km
1983 13.06.
19.12.
  Leipzig Wilhelm-Pieck-Allee – Leipzig Ho-Chi-Minh-Straße,
Leipzig Ho-Chi-Minh-Straße – Leipzig Miltitzer Allee
0,9
1,0
km
km
1984 17.01.
28.05.
30.09.
  Halle (Saale) Hbf – Abzw As,
Halle (Saale) Gbf / Abzw. As – Peißen – Delitzsch Südwest,
Delitzsch ob. Bf. – Delitzsch unt. Bf. Abzw. Ah
3,8
21,0
1,8
km
km
km
1985 14.12.   Roßlau/Meinsdorf – Lutherstadt Wittenberg 32,0 km
1986 01.06.
27.09.
06.10.
13.12.
  Lutherstadt Wittenberg – Annaburg,
Fermerswalde – Falkenberg (Elster),
Delitzsch ob. Bf. – Krensitz,
Krensitz – Eilenburg Ost – Kieswerk Sprotta
29,0
8,3
8,8
17,8
km
km
km
km
1987 31.10.   Falkenberg (Elster) – Elsterwerda-Biehla – Ruhland – Rbd Grenze (– Senftenberg) 62,2 km
1988 23.09.
27.09.
  Leipzig – Eilenburg,
Eilenburg Ost – Awanst Kieswerk
24,62
2,06
km
km
1989 07.03.
26.05.
23.09.
23.09.
18.10.
  Eilenburg Ost – Mockrehna,
Mockrehna – Torgau – Falkenberg (Elster),
Falkenberg (Elster) – Rbd-Grenze (– Jüterbog)
Borsdorf – Beucha Ost,
Falkenberg (Elster) – Rbd-Grenze (– Doberlug-Kirchhain unt/ob Bf)
11,8
31,6
49,1
3,5
24,1
km
km
km
km
km
1991 01.06.   Angersdorf – Röblingen – Lutherstadt Eisleben – Rbd-Grenze (– Blankenheim) 35,93 km
1992 31.05.   Meinsdorf – Rbd-Grenze (– Wiesenburg/Mark) 22,9 km
1993 23.05. Wetzlarer Bahn, Kanonenbahn Güterglück – Rbd-Grenze (– Wiesenburg/Mark) 31,2 km

 ² Infolge des Ausbruchs des I. Weltkrieges nicht mehr in Betrieb genommen
 * Zweite Elektrifizierung nach (evtl.) Inbetriebnahme nach dem II. Weltkrieg und anschließender Demontage auf Befehl der SMAD






Streckenstillegungen
Die Streckenangaben beziehen sich auf die Direktionszugehörigkeit am Tage der Einstellung des Personenverkehrs bzw.
bei Einstellung des dauernden Betriebes, der hier rot markiert ist.

Jahr Datum H/N KBS Streckenverlauf Länge
1944 1972
1919 ?? N Goyatz – Schwielochsee   [Wiedereröffnung am 1929] 0,7 km
1932 15.10.
15.10.
??
N
N
N




Proschim-Haidenühl – Spremberg West,
Spremberg West – Spremberg Stadtbf,
Möhlau – Oranienbaum (Anh)
13,71
10,31
9,5
km
km
km
1938 15.09. N Dessau Klbf – Quellendorf 11,9 km
1939 19.02. N Quellendorf – Radegast   [Wiedereröffnung am 27.09.1943] 14,4 km
1941 06.10. N Biendorf – Gerlebogk 7,12 km
1945 15.04. N   Grimma unt Bf – Rbd Grenze (– Großbothen)  [Reparation] 6,38 km
1946 ??
21.03.
21.03.
21.03.
N
N
N
N
176k


Lausen – Markranstädt   [Reparation],
Quellendorf – Radegast   [Reparation],
Ostercöthen – Radegast   [Reparation],
Radegast – Zörbig    [Reparation]
3,39
14,4
13,9
3,5
km
km km
km
1947 30.09. N 170n Neukirchen-Wyhra – Bad Lausick – Großbothen 25,11 km
1951 03.10. N   Bergwitz – Kemberg (Kr Wittenberg) 6,06 km
1957 14.01. N 201c Gaschwitz – Zwenkau (b Leipzig)  [Braunkohletagebau] 5,21 km
1959 31.05. N   Lutherstadt Wittenberg West – Straach 10,22 km
1961 27.05. N 178q Annaburg West – Prettin 12,5 km
1962 xx.08.
30.09.
??
N
N
N
201c

Bennstedt – Salzmünde,
Torgau – Belgern,
Gerbstedt – Friedeburg (Saale) Hafen
3,43
17,11
9,36
km
km
km
1963 26.05.
28.09.
N
N
204g
Wallwitz (Saalkr) – Wettin (Saale),
Nauendorf (Saalkr) – Löbejün – Gerlebogk
9,64
15,16
km
km
1964 ?? N   Gerlebogk – Rbd Grenze (– Biendorf) 0,42 km
1965 15.02. N
 
Wörlitz – Gohrau-Rehsen,
5,34
km
1966 22.05.
23.05.
N
N

201c

Zwenkau (b Leipzig) – Groitzsch,
Teutschenthal – Bennstedt
8,15
3,43
km
km
1967 24.04. 

28.05.
28.08.
H
N
N
N
 


164f



Holleben Süd – Bad Lauchstädt Bf
Neukieritzsch – Groitzsch – Pegau
Grimma unt Bf – Nerschau,
Neichen – Rbd Grenze (– Wermsdorf/b Oschatz)
5,93
15,12
6,17
0,75
km
km
km
km
1968 11.03.
25.05.
01.07.
28.09.
N
N
N
N
 

164f



Halle (Saale) Klaustor – Salzmünde – Heiligenthal,
Dessau Wörlitzer Bf – Wörlitz   [Wiederaufnahme am 23.05.1982],
Neichen – Rbd Grenze (– Wermsdorf/b Oschatz),
Halle (Saale) Klaustor – Halle (Saale)-Nietleben
32,90
18,70
0,75
3,56
km
km
km
km
1969 31.05. N   Golzern – Wurzen 13,91 km
1971 22.05.
01.10.
N
N

204g

Mockrehna Süd – Gneisenaustadt Schildau,
Wallwitz (Saalkr) – Wettin (Saale)
10,48
9,64
km
km
1972 28.05. N     Meuselwitz – Starkenberg – Rbd Grenze (– Großenstein/Kr Gera) 8,40 km
1973 31.12. N   Gerlebogk – Gröbzig (Anh) – Gottgau 8,21 km
1976 27.09. N     Groitzsch – Meuselwitz 14,41 km
1978 26.05. N 164a   Wurzen – Zschepa-Hohburg – Eilenburg 21,58 km
1991 08.07. N     Halle (Saale) Thür. Gbf – Industriebf Halle Turmstr.– Sophienhafen 6,0 km
1992 ??
??
30.05.
N
N
N
    Indusriebf Halle Turmstraße – Maschinenfabrik Halle an der Pfännerhöhe,
Groitzsch – Lucka (Kr Altenburg),
Oschersleben (Bode) – Gunsleben
1,21
9,37
14,5
km
km
km
1993 23.05.
23.05.
23.05.

01.08.
31.12.
N
N
N

N
N



208d
210h



706
Dähre – Diesdorf,
Nauendorf (Saalkr) – Löbejün – Gottgau,
Lucka (Kr Altenburg) – Meuselwitz,
Hohengöhren – Sandau (Elbe),
Beetzendorf – Kalbe (Milde)

13,9
6,95
7,18

19,8
27,1

km
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Direktoren und Präsidenten der Eisenbahnverwaltung

Zeitraum Name Bemerkungen
  01.04.1895 26.01.1918   Friedrich Seydel  

  27.01.1919 31.12.1922   Johannes Heer anschließend Ruhestand
  01.01.1923 01.05.1933   Dr.-Ing. Alfred Heinrich im Amt verstorben
  01.06.1933 30.04.1937   Paul Matibel anschließend Ruhestand, vormals Präsident der Rbd Osten
  06.08.1937 30.06.1940   Ludwig Frorath Übernahme der Amtsgeschaäfte bereit ab 01.05.1937, davor Präsident Rbd Ludwigshafen, zum 11.10.1940 zum Präsident RBD Saarbrücken berufen
  01.11.1940 05.1945   Dr.-Ing. e.h. Werner Usbeck wegen Kriegsverbrechen von sowjet. Militäradministration verhaftet und 1947 im Speziallager 2 Buchenwald verstorben

  05.1945 19.08.1945   Wilhelm Kloevekorn kommissarische Leitung, vormals Abteilungspräsident Abt. L der RBD Halle
  20.08.1945 15.01.1951   Walter Oelkers Amtsenthebung [u.a. Widerstand gegen die Demontage] und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt – vormals Präsident RBD Zwickau
  04.1951 1953   Hans Uhle vormals Rbd Präsident Dresden
  1953 1956   Karl-Heinz Bürger  
  1956 1976   Karl Hetz vormals Wirtschaftsdirektor der Generaldirektion
  1976 02.1989   Werner Schramm anschließend Ruhestand, vormals Werkdirektor Raw Potsdam
  28.02.1989 1991   Dr.-Ing. Konrad Mecke anschließend Hauptabteilungsleiter Rbd Halle, vormals Hauptinspektion Berlin
  17.04.1991 31.12.1993   Prof. Dr.-Ing. Gerhard Bernstein anschließend DB-Konzernbeauftragter, vormals Abteilungsleiter BD Karlsruhe


Hl   bahnamtliches Bezeichnungskürzel um 1926
Hal   letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel


Deutsche Direktionen Direktionen besetzter Gebiete Bahnbetriebswerke   Quellenangaben